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Was ist Geocaching?
Geocaching ist vereinfacht gesagt eine Art moderne Schatzsuche mit GPS-Geräten bzw. Smartphones. Es gibt Leute (Geocacher), die irgendwo eine Dose bzw. einen Behälter mit Logbuch (Notizbuch) verstecken und die Koordinaten dieses Verstecks im Internet veröffentlichen. Andere Geocacher machen sich mit Hilfe dieser Koordinaten und einem GPS-Gerät (Gerät welches einen GNSS-Empfänger eingebaut hat, z.B. Smartphone Garmin Gerät) bzw. einem GPS-fähigen Smartphone auf die Suche nach diesem Versteck und tragen sich vor Ort in das Logbuch mit Nickname und Funddatum ein. Danach wird der Cache bzw. der Behälter wieder exakt an die gleiche Stelle zurückgelegt, damit ihn auch die nächsten Geocacher finden können. Zu Hause wird der Fund im Internet eingetragen. Dies wird „loggen“ genannt. Wenn du die Geocaching-App nutzt, kannst du den Fund auch gleich direkt vor Ort loggen. Es gibt verschiedene Geocache-Typen und Schwierigkeits- sowie Geländewertungen, welche auf den nachfolgenden Tafeln erklärt werden. Diese Angaben sowie die Koordinaten des Geocaches (effektiv oder fiktiv) findet man in der Beschreibung, dem sogenannten «Listing» des Geocaches. Dort beschreiben die Ersteller («Owner») des Caches, um was es beim Cache etwa geht. Ein Listing kann von komplett leer bis sehr ausführlich sein. Ebenfalls im Listing findet man Angaben zur Grösse des Geocaches sowie allenfalls einen Hinweis und Attribute.
Geschichte des Geocaching
Alles begann mit einer Pressekonferenz in den USA. Am 1. Mai 2000 verkündete Bill Clinton die Aufhebung der selektiven Verfügbarkeit des Global Positioning System (GPS). Das Ende dieser Verschlechterung des GPS-Signals durch die US-Armee führte dazu, dass die Präzision von GPS-Signalen sich schlagartig verbesserte. Waren bisher mehrere 100 Meter Abweichung möglich, konnten Standorte plötzlich auf eine Genauigkeit von 10 Metern aufgefunden werden. Einige ergriffen sofort die Gelegenheit beim Schopf. Unter ihnen war Dave Ulmer, ein Computerberater aus Oregon. Er schlug in Webforen von GPS-Nutzern vor, die neue Genauigkeit des GPS-Signals zu testen, indem er einen Behälter im Wald versteckte, der nur dank seiner GPS-Koordinaten gefunden werden konnte.
Am 3. Mai 2000 versteckte er einen schwarzen Eimer im Wald bei Beavercreek, Oregon, und veröffentlichte die Koordinaten N 45° 17.460 W 122° 24.800 (GC-Code: GCF) in der Usenet-Gruppe sci.geo.satellite-nav. Dieser Eimer enthielt eine Vielzahl von Gegenständen, darunter eine Dose Bohnen, die unter dem Namen „Original Can of Bean (OCB)“ bekannt wurde. Heute erinnert eine Gedenktafel an den Standort seines ersten Caches oder besser gesagt Verstecks (“stash”), wie er von seinem Schöpfer ursprünglich genannt wurde. Die Idee wurde schnell online geteilt und von vielen Lesern des Forums aufgegriffen, die ihrerseits begannen, ihre eigenen Caches zu legen, ein Wort, das schnell von der Gemeinschaft angenommen wurde, um den Begriff „stash“ zu ersetzen, dessen Konnotation als negativ angesehen wurde.
Die Website Geocaching.com
Mike Teague, der als erster den von Dave Ulmer versteckten Cache fand, hatte die Idee, die GPS-Koordinaten der verschiedenen Geocaches, die in der Welt versteckt wurden, zu sammeln und zu zentralisieren. Diese Daten wurden gesammelt und in einer Liste namens „Geocaching“ auf seiner persönlichen Website veröffentlicht. Im Juli 2000 stiess Jeremy Irish, ein Webentwickler aus Seattle, bei der Suche nach Informationen über das Global Positioning System auf diese Liste. Schnell gefiel ihm das Konzept des Spiels und er beschloss, eine Website zu entwickeln, die einer grösseren Anzahl von Spielern den Zugang zu Geocaching erleichtern sollte. Diese Website bestand aus einem Tool, mit dem man anhand der Postleitzahl einer Stadt nach versteckten Caches suchen konnte.
Geocaching.com wurde am 2. September 2000 online gestellt. Zum Zeitpunkt des ursprünglichen Starts waren nur 75 Caches in der Welt registriert. Mund-zu-Mund-Propaganda und die Veröffentlichung mehrerer Zeitungsartikel in den USA zwangen Jeremy Irish dazu, die Website auf einer stabileren Infrastruktur als seinem eigenen Rechner einzurichten. Mit zwei Partnern, Elias Alvord und Bryan Roth, gründete er im Dezember 2000 das Unternehmen Grounded Inc., aus dem später Groundspeak Inc. wurde, das noch immer die Website Geocaching.com verwaltet!
Auf den folgenden Tafeln erfährst du mehr über Geocaching. Viel Spass!
Alte Navigationsgeräte
Der Magnetkompass und der Kompass
Diese beiden Instrumente zeigen die Position des Nordens auf einer horizontalen Ebene an und ermöglichen die Messung des horizontalen Winkels in dieser Richtung.
Um zu funktionieren, nutzen sie das Magnetfeld der Erde; die spontane Ausrichtung eines Eisenstücks auf die Nord-Süd-Achse ist seit der Antike bekannt. Der feine Unterschied zwischen dem magnetischen und dem geografischen Nordpol wird als magnetische Deklination bezeichnet. Der magnetische Kompass ist mit einer Nadel ausgestattet, deren magnetischer Teil den magnetischen Nordpol anzeigt, während bei einem eher klassischen Kompass der gesamte skalierte Teil derjenige ist, der sich dreht.
Das Astrolabium
Ein Astrolabium ist eine Scheibe, auf der die Hauptsterne des Himmelsgewölbes dargestellt sind. Es ermöglicht nicht nur die Berechnung der geografischen Breite des Beobachtungsortes, sondern auch der genauen Sonnenzeit. Es wurde von den alten Griechen im 2. Jahrhundert vor Christus erfunden.
Der Jakobsstab (Gradstock)
Der Jakobsstab (Gradstock) ist ein Messinstrument, das seit dem 14. Jahrhundert in der Schifffahrt verwendet wird. Es besteht aus einer Stange und einem Pfeil, auf dem ein zweiter graduierter Stab, der Hammer, senkrecht gleitet. Indem man mit dem einen Ende des Hammers gleichzeitig auf den Stern und mit dem anderen Ende auf den Horizont zeigt, kann man mit dem Pfeil den Winkel ablesen. Dieses Werkzeug hat den Vorteil, dass es billig und einfach herzustellen ist.
Der Quadrant
Er wurde bereits Mitte des 15. Jahrhunderts erwähnt und ermöglichte ebenfalls die Messung von Winkeln, allerdings auf einem Viertelkreis mit Teilung. Später erlaubte die Erfindung des Davis-Quadranten den Seefahrern, Messungen mit dem Rücken zur Sonne vorzunehmen, um sich nicht die Augen zu verbrennen.
Der Oktant
Der Oktant wurde im 18. Jahrhundert erfunden und ist ebenfalls ein Instrument, mit dem man den Winkelabstand zwischen zwei Punkten mit Hilfe eines kleinen Teleskops und einer Reihe von Spiegeln messen kann. Er ist der Vorläufer des heute noch verwendeten Sextanten.
Der Sextant
Der Sextant verfügt über ein Sichtrohr, mit dem der Horizont anvisiert wird. Ein Spiegel oberhalb wird dann auf das zweite Objekt, zum Beispiel die Sonne, ausgerichtet. Während der sogenannte Indexspiegel bewegt wird, bewegt sich auch der Schwenkarm des Sextanten. Am unteren Ende des Schwenkarmes befindet sich ein Zeiger, der sich auf einer Gradskala von Null bis 60 Grad bewegt. Im Sichtfeld wird nun die Sonne exakt mit Horizont ausrichtet, bis der untere Rand der Sonne den Horizont berührt. Die so erhaltene Gradzahl kann verwendet werden, um mithilfe von Tabellen oder speziellen Berechnungen, den Breitengrad zu bestimmen. Um zusätzlich den Längengrad zu bestimmen, ist weiterhin eine exakte Zeitmessung erforderlich.
Satellitennavigation
So funktioniert die Satellitennavigation
Navigations-Satelliten umkreisen die Erde. Ihre Anzahl und ihre Umlaufbahn sind so ausgelegt, dass zu jedem Zeitpunkt mindestens 4 Satelliten von jedem Punkt der Erde aus gesehen werden können. Jeder dieser Satelliten sendet sein eigenes Signal aus, das Informationen über den Satelliten, seine Position und die Uhrzeit enthält. Ein GPS-Empfänger empfängt die Signale der verschiedenen Satelliten und korreliert die Informationen und Daten der verschiedenen Signale, um seinen genauen Standort auf der Erde zu berechnen.
Anfänge
Der Begriff Global Positioning System (GPS) bezieht sich normalerweise nur auf das amerikanische Navigationssystem, es gibt aber noch weitere. Das GPS wurde in den 1970er Jahren entwickelt und 1993 in Betrieb genommen. Bis zum Jahr 2000 wurde es hauptsächlich von der US-Armee verwendet. Zivilisten konnten es zwar nutzen, aber das Signal war gestört und verrauscht, so dass die Standortberechnung ungenau war. Alles änderte sich im Jahr 2000, als Bill Clinton die Aufhebung der selektiven Verfügbarkeit des GPS ankündigte und Geocaching begann.
Begrifflichkeiten
Umgangssprachlich sprechen wir heute noch oft von GPS-Geräten, dies stimmte bis 2011. Danach wurden auch die weiteren Positionierungssysteme für die zivile Nutzung freigegeben. Somit müssten wir fachlich korrekt von GNSS-Empfängern (Global Navigation Satellite System) sprechen. Dies hat sich jedoch umgangssprachlich in der Cacherszene noch nicht durchgesetzt. Je nach Alter der Geräte kann es sein, dass es bereits ein GNSS-Empfänger ist, bei älteren Geräten ist es lediglich ein GPS-Empfänger.
Gibt es nur ein GNSS-System?
Es gibt nicht nur ein GNSS-, sondern 6 GNSS-Systeme, die in Betrieb sind und sich in der Entwicklung befinden.
GPS (Global Positioning System)
GPS steht für das Global Positioning System, ein System, das vom US-Verteidigungsministerium ab 1978 entwickelt wurde. Es wurde bis zum Jahr 2000 militärisch genutzt.
GLONASS (Globalnaja nawigazionnaja sputnikowaja sistema)
Das sowjetische GLObalnaja NAwigazionnaja Sputnikowaja sistema oder GLONASS wurde 1996 in Betrieb genommen. Es wird heute von der Russischen Föderation betrieben.
Galileo
Ist das GNSS-System der Europäischen Union und ist seit 2016 in Betrieb. Stand April 2024 sind 30 Satelliten dieses Systems im Orbit, wovon 23 funktionsfähig sind. Geplant sind 24 aktive sowie 6 Reservesatelliten.
BDS (BeiDou)
Ist das chinesische Satellitensystem und seit April 2022 für zivile Nutzung verfügbar. Das System umfasst rund 30 Satelliten, welche sich im Orbit befinden.
IRNSS (Indian Regional Navigation Satellite System)
Das Indische IRNSS System ist seit 2016 einsatzbereit, jedoch nur im Indischen Raum. Es besteht aktuell aus 10 Satelliten.
QZSS (Quasi-Zenit-Satelliten-System)
Auch das Japanischs Sytsem ist lediglich ein lokales System und seit 2018 verfügbar, es befindet sich jedoch noch immer im Aufbau. Aktuell verfügt es über 4 Satelliten welche nutzbar sind.
Die Entwicklung anderer Systeme wie des europäischen GALILEO, des chinesischen COMPASS /BeiDou, des indischen IRNSS oder des japanischen QZSS zeigen die strategische Bedeutung dieser Technologie.
Geographische Koordinaten
Eine Dateneinheit, die aus 3 Komponenten besteht
Jeder Punkt auf der Erde hat seine eigenen eindeutigen geografischen Koordinaten. Sie werden anhand der geografischen Breite und Länge des Punktes sowie seiner Höhe bestimmt.
Die geografische Breite (Latitude) ist das Mass für den Winkel eines Punktes mit der Äquatorlinie. So ist die geographische Breite eines Punktes auf der Äquatorlinie gleich Null, während der Nord- und der Südpol eine geographische Breite von N 90° bzw. S 90° haben.
Die geographische Länge (Longitude) ist das Mass für den Winkel zwischen einem Punkt und dem Meridian von Greenwich. Der Längengrad des Meridians von Greenwich ist Null. Befindet sich der Punkt östlich (bzw. westlich) des Meridians von Greenwich, so liegt seine geographische Breite zwischen 0 und 180° Ost (bzw. 0 und 180° West). Gegenüber dem Meridian von Greenwich liegt der 180. Antimeridian, der mit dem östlichen und westlichen Längengrad einen Winkel von 180° bildet.
Die Höhe (Altitude) ist die Höhe über dem Meeresspiegel eines beliebigen Punktes auf der Erde.
Eine wichtige Information für Geocacher
Ohne geografische Koordinaten wäre Geocaching schlicht und ergreifend unmöglich – die Koordinaten sind eine wichtige Information in jedem Listing!Auf der Geocaching-Website werden für jeden Cache nur der nördliche/südliche Breitengrad und der östliche/westliche Längengrad angegeben. Das Format, das verwendet wird, ist das WGS 84-Format (World Geodesic System 1984) von Grad, Minuten und Sekunden. Die Koordinaten des Matterhorn sind zum Beispiel:
XXX Foto einfügen XXX
Diese Koordinaten sagen uns, dass das Matterhorn nördlich der Äquatorlinie und östlich des Meridians von Greenwich liegt! Unter diesen Koordinaten ist auch die kartesische UTM-Projektion (Universal Transverse Mercator) angegeben, die es ermöglicht, auf einer Karte zu navigieren und sich zu orientieren. Die UTM-Koordinaten für das Matterhorn sind:
32T · 396090 · 5092302.
In der Schweiz wird das Positionsformat Swiss Grid (CH1903; neuerdings CH1903+) verwendet. Die Koordinaten des Matterhorns sind:
CH1903: 617 049 091 674
CH1903+: 2 617 048 1 091 674
Die Schweizer Kartenprojektion «Swiss Grid» ist eine schiefachsige winkeltreue Zylinderprojektion.
Der von der Schweiz definierte Nullpunkt liegt bei der alten Sternwarte in Bern, dieser hat jedoch nicht wie vermutet die Koordinaten E 0 / N 0 sondern E 2 600 000 / N 1 200 000. Diese Verschiebung wurde eingeführt, damit die ganze Schweiz im selben Quadrant ist und es zu keinen negativen Zahlen kommt. Der grosse Unterschied zwischen Ost und Nord ist ebenfalls gewollt, um Verwechslungen zu vermeiden. Die ersten Schweizer Koordinaten wurden 1903 im Rahmen der Landesvermessung 1903 festgelegt. Dieses System wurde 1995 langsam abgelöst, 2014 war es dann soweit und schweizweit war das neue LV95 (CH1903+) in Betrieb.
Höhenlinien
Was ist eine Höhenlinie?
Eine Höhenlinie, auch Isohypse, ist eine Linie, die auf einer topografischen Karte gezeichnet wird, um Punkte gleicher Höhe zu kennzeichnen.
Es handelt sich dabei auch um die Schnittlinie einer senkrechten Ebene mit der Geländestufe. In der Mathematik, wo der Begriff der Höhenlinie bevorzugt wird, ist dies eine der vielen Möglichkeiten, den allgemeinen Begriff der Kurve zu definieren.
Je mehr sich die Höhenlinien einander annähern, desto steiler ist die Steigung zwischen ihnen. Zwischen zwei aufeinanderfolgenden Höhenlinien wird im Allgemeinen eine regelmässige Steigung angenommen. Der senkrechte Abstand zwischen zwei Höhenlinien wird als Äquidistanz bezeichnet.
Meilensteine in der Geschichte von Geocaching
- 01.05.2000: Blue Switch Day: Die US-Regierung beendet die Verschlechterung des GPS-Signals.
- 03.05.2000: Dave Ulmer versteckt den ersten Cache, um die neue GPS-Genauigkeit zu testen.
- 30.05.2000: Zum ersten Mal wird der Begriff Geocaching verwendet.
- Juli 2000: Jeremy Irish entdeckt das Spiel, versteckt seinen ersten Cache und beschliesst, die Website zu erstellen.
- 02.06.2000: Der erste Cache wird in Europa versteckt. (Europe’s First; GC43 in Irland)
- 02.09.2000: Die Website www.geocaching.com ist mit den ersten 75 versteckten Caches online.
- Dezember 2000: Groundspeak, Inc. wird gegründet.
- 26.05.2006: Das erste Mega Event wird veröffentlicht (GeoWoodstock 4 (GCRRC6), Texas).
- Mai 2010 1.000.000: Caches wurden versteckt.
- 01.05.2010: 10. Jahrestag des allerersten versteckten Cache!
- 28.02.2013: 2.000.000 Caches wurden versteckt.
- Anfang 2014: Die ersten LAB-Caches sind für einzelne Cacher möglich.
- 22.04.2014: Erstes Giga-Event wird veröffentlicht, mehr als 10.000 Geocacher haben daran teilgenommen!
- 2017: Die ersten neuen Virtual Caches werden vergeben.
- 2019: Die LAB-Caches werden massentauglich.
- 01.05.2020: 20. Jahrestag von Geocaching! Feier mit Community Celebration Events.
- 2025: Revival der Block Party Events
Geocaching in der Schweiz
Der erste Cache der Schweiz ist entweder Gstaash (GC2A5; 27.01.2001) oder Swiss Miss (GC1E3; 03.02.2001) – je nach dem wie man dies betrachtet, denn Swiss Miss hat den älteren GC-Code, Gstaash wurde früher publiziert. Beide Caches sind jedoch heute noch aktiv, um sicher zu sein, dass du den ältesten Cache der Schweiz besucht hast kannst du ja einfach beide suchen ;).
In der Schweiz gibt es rund 80‘000 Caches, 50 % davon sind mittlerweile archiviert.
Es gibt 20‘500 aktiver Geocacher*innen in der Schweiz.
Der Cache mit den meisten Favoritenpunkten ist: Basel 1 (2‘265 Favos) GCG95Z
Der Cache mit den meisten Favoriten-% ist: XXX (21 Dosen mit 100%, überhaupt nehmen?)
Der Cache mit den meisten Favoriten gemäss Wilson ist: Geisterjäger, wir suchen DICH! GC9QQXH
https://project-gc.com/Statistics/Overview –> Stand 14.06.2024
Weiteres, spezielles, …?
Schweizer und Lichtensteiner Reviewer
5 ehrenamtliche Reviewer aus der Schweiz und Liechtenstein stellen täglich ihre Zeit, Motivation und Erfahrung in den Dienst der Schweizer und Liechtensteiner Geocaching-Community.
Ihre Aufgabe ist es, uns unser Lieblingsspiel unter den besten Bedingungen spielen zu lassen und gleichzeitig zu überprüfen, ob alle Regeln und Richtlinien für die verschiedenen Caches, die überall in der Schweiz und in Liechtenstein versteckt sind, eingehalten werden. Die Spezialität an der Schweiz ist, dass wir vier offizielle Landessprachen haben, wobei die Reviewer mindestens drei davon für den Review-Prozess einigermassen beherrschen sollten.
Aktive Reviewer:
sGulaSens (ehemals über Account GulaS) seit 2013, seit 2018 mit eigenem Revieweraccount
Clean-Air (Cache-Reaper) seit 2014
Mr. and Mrs. loslachen seit 2015
Hoepsillenium seit 2016
srebeelis seit 2016
qilin seit 2024
Clean-Air ist ein Gruppenlogin der Schweizer und Liechtensteiner Reviewer. Mit diesem Login wird ein GSAK-Makro gestartet, um die betroffenen Caches zu identifizieren. Das Makro identifiziert regelmässig Caches, die Wartung benötigen. Danach werden diese Caches von Clean-Air noch manuell geprüft. Nach der Prüfung wird entschieden, ob eine Aktion nötig ist oder nicht. Pro Monat betrifft dies ca. 400-600 Caches.
Ehemalige Reviewer:
Swissgeocache 2005 bis 2013
Happywin 2007 bis 2009
K und D (früher Karin und Dominik) 2010 bis 2015
Riepichiep 2013 bis 2016
Greenfix (ehemals über Account Antefix) 2009 bis 2024 , ab 2018 mit eigenem Revieweraccount Greenfix
Freiwillige Übersetzer / Moderatoren / Geoawares
Freiwillige Übersetzer
Eine Vielzahl von Geocachern arbeiten freiwillig im Übersetzungsteam mit. Ihre Aufgabe ist es, alles, was Geocaching HQ ihnen über ein Online-Tool vorlegt, vom Englischen in andere Sprachen zu übersetzen. Dank ihnen kannst du Geocaching spielen und die Website besuchen, die Smartphone-Anwendungen nutzen, die Newsletter, die verschiedenen Artikel und Blogbeiträge von Geocaching HQ lesen und die Untertitel der Videos, die für das Geocaching International Film Festival (GIFF) eingereicht werden, in den verschiedensten Sprachen lesen. Auch aus der Schweiz gab es Teams, die mal als Übersetzer tätig waren.
Moderatoren
Moderatoren führen und überwachen die Teilnahme an Geocaching Diskussionsforen.
Geoawares = EarthCache Reviewer
EarthCache Reviewer nutzen ihr Fachwissen in Geologie, um EarthCaches zu überprüfen und zu veröffentlichen. Die Geoawares aus Deutschland sind für den deutschsprachigen Raum (Deutschland, Fürstentum Liechtenstein, Österreich und Schweiz) zuständig.
Mega Events in der Schweiz
Geofarm Schweiz / Suisse / Switzerland 2011 Rapperswil-Jona GC2C4WD
MEGA Switzerland – meeting friends 2014 Frauenfeld GC4DJ98
Cacheland-Games 2016 2014 St. Gallen GC5NP4X
MEGA Switzerland – Meeting Friends 2017 Frauenfeld GC6F0VX
Meeting Friends 2018 – warum warten ? 2018 Frauenfeld GC7D2A5
Meeting Friends 2020 – abgesagt wegen Corona 2020 Frauenfeld GC8GK5R
Meeting Friends Block Party 2025 2025 Frauenfeld GCAJRTR
Geocaching Nordwestschweiz
Der Verein GC Nordwestschweiz wurde am 06.08.2023 gegründet. Der Verein bezweckt:
- Die Pflege und Förderung des Geocaching
- Die Heranbildung und Motivation des Nachwuchses
- Die Erhaltung einer guten Kameradschaft
- Die Belebung des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens
Das Ziel des Vereins ist es (grössere) Veranstaltungen (Events) in der Schweiz durchzuführen und tolle Dosen zu erschaffen und Interessierte zusammenzubringen. Dazu pflegt der Verein Kontakte mit Behörden, Verbänden und Privatpersonen und ist in der Öffentlichkeit präsent.
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Geocachearten
Traditional cache
Dieser Typ ist auf der ganzen Welt der häufigste Geocache-Typ. Die angegebenen Koordinaten führen direkt zum finalen Behälter. Ein Traditional Cache oder auch „Tradi“ genannt, ist ein Cache, welcher an den angegebenen Koordinaten zu finden ist. Dies ist in der Regel der Typ des ersten Caches, den neue Spieler finden.
Multi-cache
Diese Art von Cache führt zunächst zu den Koordinaten eines Wegpunkts, an dem Elemente gefunden werden müssen, die dann Zugang zu anderen Koordinaten geben. Es können mehrere Reihen von physischen und/oder virtuellen Posten mit Aufgaben aufeinander folgen oder auch nur ein Posten. Ein Multi-Cache hat mindestens einen Wegpunkt, kann aber auch weit mehr haben. Multis gibt es in verschiedenen Zeitdauern, einige gehen wenige Minuten andere können sich über mehrere Tage hinziehen. Am Ende befindet sich jedoch immer ein Final mit einem Endcache.
Mystery (auch Puzzle Cache genannt)
Bei diesem Typ muss ein Rätsel gelöst werden, um die Finalkoordinaten zu finden. Beim Mystery Cache, findet man an den im Listing genannten Koordinaten selten etwas. Um diesen Cache zu finden muss zu Hause ein Rätsel gelöst werden. Deshalb ist das Symbol dieses Typs ein Fragezeichen. Mystery Caches brauchen Geduld und Grips, damit diese gelöst werden können. Andere Cacher oder die Owner können bei der Lösung von Rätselcaches helfen. Selten können es auch Vor-Ort-Rätsel sein.
Zu Beginn kann man teilweise noch Mühe haben, doch mit der Zeit kennt man viele nützliche Tools und verschiedene Rätselarten. Viele Mysterys haben einen sogenannten „GeoChecker“ eingebaut, mit welchem die Lösung überprüft werden kann. Es gibt auch Mysterys, welche nach dem Rätsel daheim vor Ort noch mehrere Stationen haben.
Letterbox Hybrid
Diese Art kombiniert Geocaching und Letterboxing, eine andere, viel ältere Form der Schatzsuche, die sich vor allem in Nordamerika entwickelt hat. Diese Geocaches enthalten nebst dem Logbuch einen Stempel, der in der Box bleiben muss. Letterboxen können direkt am Anker liegen, können aber auch den Charakter eines Multi- oder Mystery-Caches haben.
Wherigo cache
Um diese Art von Cache zu finden, müssen eine oder mehrere Aufgaben erfüllt werden, indem die Cartridge (so heisst das Programmpaket eines Wherigo) gespielt wird, die mit dem Listing des Caches verknüpft ist. Bei dieser Cartridge handelt es sich um ein GPS-fähiges Abenteuer, welche über eine spezielle Anwendung (App, gewisse GPS) gespielt werden kann. Nach erfolgreichem Absolvieren erhält man die Koordinaten des endgültigen Behälters. Mehr Infos zu Wherigos findet man auf der separaten Tafel XXX.
Earthcache
Hier gibt es keinen physischen Behälter, sondern eine geologische Lektion über einen Aspekt des Ortes, welcher besucht wird. Um den Fund zu loggen, müssen einige Fragen des Owners beantwortet werden. Mit EarthCaches kann die Natur entdeckt und mehr über Geologie gelernt werden.
Mehr Infos zu EarthCaches findet man auf der separaten Tafel XX
Webcam cache
Für diese Art von Cache gibt es auch keinen physischen Behälter. Um zu beweisen, dass der Ort besucht wurde, muss das von der Webcam aufgenommene und von dir gespeicherte Bild an deinen Log angehängt werden. Aktuell gibt es nur noch die alten Webcam Caches, welche bis November 2005 ausgelegt wurden. Neue werden keine publiziert. Hier hängt eine inoffizielle Webcam. Wir würden uns über dein Foto freuen. Mit dem QR Code kannst du dieses speichern und im MAZE anhängen.
Virtual cache
Bei diesen Caches gibt es keinen physischen Behälter, der versteckt wurde. Es müssen nur einige Fragen oder Aufgaben beantworten, die vom Owner verlangt werden, um den Fund zu loggen. Dabei geht es ums Entdecken eines speziellen Ortes. Die Anforderungen für das Loggen eines Virtual sind unterschiedlich. Vielleicht wirst du gebeten, eine Frage zu dem betreffenden Ort zu beantworten, dort ein Foto zu machen oder eine sonstige Aufgabe zu bearbeiten. Auf jeden Fall musst du persönlich vor Ort gewesen sein, um einen Virtual als Fund loggen zu dürfen. Seit 2017 haben Geocacher die Möglichkeit, unter bestimmten Bedingungen zufällig einen Virtual Reward zu erhalten, die ihnen erlaubt, einen neuen virtuellen Cache zu verstecken.
Diese „neuen“ Virtual Rewards wurden folgendermassen vergeben:
Virtual Reward 1.0 Vergabe: 24. August 2017 zu veröffentlichen bis 24. August 2018 4.000 Caches
Virtual Reward 2.0 Vergabe: 4. Juni 2019 zu veröffentlichen bis 4. Juni 2020 4.000 Caches
Virtual Reward 3.0 Vergabe: 1. März 2022 zu veröffentlichen bis 1. März 2023 4.000 Caches
Virtual Reward 4.0 Vergabe: 17. Januar 2024 zu veröffentlichen bis 17. Januar 2025 4.000 Caches
Adventure Lab® Cache
Adventure Lab Caches waren ursprünglich ein experimenteller Cache-Typ, der nur bei Mega-, Giga- und GPS-Labyrinth-Abenteuern gefunden werden konnte. Während des Events wurden die Teilnehmer gebeten, eine Aufgabe zu erfüllen, um den Freischaltcode für ihren Fund zu erhalten.
Seit 2019 können Geocacher unter bestimmten Bedingungen ein Lab-Abenteuer erstellen, das aus maximal 5, ausnahmsweise 10 Lab-Caches (Orten) besteht. Im Gegensatz zu den Caches, die während der Events veröffentlicht wurden, sind diese dauerhaft. Man benötigt die App „Geocaching Adventure Lab“, um sie zu finden. Bei LAB-Caches findet man keine physischen Behälter, es sei denn nach den 5 LAB-Stationen wird durch den Owner ein Mystery-Bonus erstellt, dies ist jedoch optional.
Evtl. Bild / Fotos vom LAB App
Wherigo™
Ein Wherigo-Cache ist ein Cache, der durch ein interaktives Spiel namens Wherigo gefunden werden kann, das man mit einem GPS-Gerät oder einem Smartphone spielen kann. Wenn man das Spiel abschliesst, erhält man Zugang zu den Finalkoordinaten des Cache. Das Spiel vergleicht die GPS-Position mit den Spielelementen, insbesondere mit den Zonen, um zu prüfen, ob der Spieler sie betritt oder verlässt. Beim Betreten, Verlassen und/oder interagieren in den Zonen können Ereignisse ausgelöst werden. Meist müssen verschiedene Stationen absolviert werden, um einen Wherigo zu finden.
Eine Wherico-Cartridge kann in einer Umgebung gespielt werden, die real ist:
- Real (z.B. eine geführte Tour)
- Virtuell (unter Verwendung der Topologie der realen Umgebung; Strassen, Wege, usw.)
- Play anywhere, wobei die Cartridge überall (ortsunabhängig) gespielt werden kann
Was ist ein Reverse Wherigo?
Bei einem Reverse Wherigo werden dir keine Koordinaten, sondern nur die Entfernung zum Final anzeigt. Die Cartridge wurde von -Waldmeister- (Owner der Vorlage The Reverse Cache) erstellt. Aufgabe ist es, die Entfernung so selten wie möglich zu erfragen und den Geocache nur mit Hilfe dieser Entfernungsangaben zu finden. Durch mehrere Positionsabfragen oder Berechnung kannst du herausfinden, wo sich der Final befindet.
Wo finde ich Wherigo Caches?
Du kannst Pocket Queries oder die Suche auf geocaching.com nutzen, um einen der rund 100 Wherigos in der Schweiz (oder einen der unzähligen weltweit) zu finden.
Wie spielt man einen Wherigo?
- Rufe auf deinem Computer die Wherigo-Website www.wherigo.com unter Verwendung deiner Anmeldedaten von Geocaching auf. Du musst nur die Wherigo-
- Cartridge herunterladen (wähle „Pocket PC“, wenn du auf deinem Smartphone spielen willst, ansonsten wähle das entsprechende GPS-System).
Kopiere die Datei auf dein GPS-Gerät oder dein Smartphone in das Wherigo-Repository / den Wherigo-Ordner. Hinweis: Nur gewisse Garmin GPS sind mit Wherigo kompatibel.
Verwenden auf deinem Smartphone je nach Plattform eine der folgenden Apps:
- WhereYouGo auf Android
- Wherigo auf iOS
Die wichtigsten Elemente
Die Bildschirme, die du beim Starten einer Cartridge siehst:
- Zonen: Schlüsselobjekte eines Wherigos, mit denen der Spieler interagiert, indem er sie betritt, verlässt oder sich ihnen einfach nur nähert, wodurch Ereignisse ausgelöst werden (Treffen mit einer Figur, zu erledigende Aufgaben, zu beantwortende Fragen usw.).
- Charaktere: Virtuelle Charaktere, die den Spieler führen, mit ihm sprechen oder mit ihm interagieren können.
- Inventar (Gegenstände): Virtuelle (oder reale!) Objekte, die der Spieler untersuchen, mitnehmen, einer Figur geben kann.
- Aufgaben: Auszuführende Aktionen, die den Spieler durch seinen Fortschritt leiten.
Andere Konzepte, die im Spiel verwendet werden können:
- Nachrichten und Dialoge: Texte, die angezeigt werden, um dem Spieler Informationen zu geben; simuliert auch einen Dialog mit einer virtuellen Figur.
- Eingaben: Fragen, die dem Spieler gestellt werden.
- Zähler: Zähler, mit denen der Spieler eine Aufgabe in einer bestimmten Zeit erledigen muss, z. B. ein Gebiet sehr schnell erreichen.
- Variablen: Speichern von Informationen während des Spiels. Beispiel: Hat der Spieler einen solchen Bereich bereits durchlaufen? Falls ja 🡪 speichern.
- Medien: Töne oder Bilder, die für die Auflösung des Spiels selbst oder für Ästhetik und Atmosphäre nützlich sind.
- Karte: Im Kartenmodus siehst du deinen Standort und die sichtbaren Gebiete. Manchmal können Gebiete auch versteckt sein, so kann es sein, dass unterwegs plötzlich „aus dem Nichts“ eine neue Aufgabe oder ein Dialog erscheint.
Wie erstellt man einen Wherigo?
Um ein Wherigo zu erstellen, kannst du eine „Builder“-Software wie Urwigo auf dem PC (Windows oder andere mit Windows-Emulation) installieren oder eine Verbindung zu einem Builder über einen Internet-Browser (Earwigo) herstellen. Dann kann die Cadridge auf wherigo.com hochgeladen werden, sobald sie entworfen ist. Der Ersteller kann seine Cartridge zu Hause über einen in den Builder integrierten Emulator testen, bevor er ihn für alle online schaltet.
Es gibt mehrere Builder, mit denen Cartridges erstellen können, aber die Konzepte sind jedes Mal die gleichen: Urwigo auf Windows PC http://www.urwigo.cz/index.php oder Earwigo.net, auf Webbrowser (Keine Installation einer Software erforderlich, Kontoerstellung ist bei sTeamTraen per Privatnachricht zu beantragen).
Earth Caches
Was ist ein EarthCache?
Ein EarthCache ist eine Art von Cache, bei dem es um Erdkunde respektive Geologie geht. Geocacher entdecken durch EarthCaches Orte, die besondere geologische Merkmale aufweisen. Der EarthCache muss Erklärungen über die Geologie des besuchten Ortes enthalten. Die Geologie ist der ausschliessliche Schwerpunkt eines EarthCaches. Andere spezifische Bereiche wie Zoologie, Botanik, Biologie oder Ökologie reichen allein nicht aus, um einen EarthCache zu erstellen. EarthCaches haben auch die Besonderheit, dass sie virtuell sind, somit gibt es keinen physischen Behälter beim Nullpunkt.
Geoawares
Ohne sie würde es keinen EarthCache geben: Die Geoawares! Sie sind Reviewer, die ihre Zeit für diese spezielle Art von Cache zur Verfügung stellen. Geoawares haben eine wissenschaftliche geologische Ausbildung. Sie arbeiten in Abstimmung mit den Ownern von EarthCache, um ihnen bei der Erstellung des Listings zu helfen und gleichzeitig zu überprüfen, ob die Richtlinien eingehalten werden.
Wie logge ich einen EarthCache?
Da es keinen physischen Behälter gibt, gibt es auch kein Logbuch, um den Cache zu loggen.
Bei einem EarthCache müssen die Fragen oder Aufgaben beantwortet werden, die der Owner über den Standort stellt. Das Ziel dieser Aufgaben ist es, zu überprüfen, ob der Geocacher die geologische Lektion verstanden hat, die durch den besuchten EarthCache vermittelt wird. Nachdem du deine Antworten an den Owner geschickt hast, kannst du deinen Besuch online auf der Website oder über die App als „Gefunden“ loggen. Der Owner wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen, wenn etwas nicht stimmen sollte.
Internationaler EarthCache Tag
Jedes Jahr im Oktober ist der Internationale EarthCache-Tag, der mittlerweile auf ein Wochenende ausgeweitet wurde. Ein Ereignis, das man nicht verpassen darf. Während dieser zwei Tage stehen EarthCaches im Rampenlicht und Geocacher haben die Möglichkeit, ein besonderes Souvenir zu erhalten, indem sie einen EarthCache finden und loggen!
Anschauungsobjekte
Hier vor Ort findest du einige Anschauungsobjekte verschiedener Gesteinsarten. Hast du auch schonmal solche gesehen?
Spezielle Geocachearten
Geocaching HQ Geocache (HQ)
Der Geocache “Geocaching HQ” befindet sich im Geocaching Hauptquartier (HQ) in Seattle, Washington. Geocacher, die das HQ besuchen möchten, um den Geocache zu loggen, sollten mindestens 48 Stunden im Voraus einen Termin über hqvsisit@geocaching.com vereinbaren.
Weitere Informationen findet man unter http://geocachinghq.com
Für viele Geocacher ist der Besuch des HQ ein Highlight in ihrer Cacher-Karriere. Das Logbuch, welches sich ausserhalb des HQ befindet sollte auch ohne Termin besucht werden können.
Geocaching HQ Celebration
Früher als Groundspeak Lost and Found Celebration bekannt, wird dieser Event-Cache-Typ von Geocaching HQ verwendet, um die grössten Jubiläumsjahre des Geocaching mit einem grossen Event in Seattle, Washington zu feiern. Geocaching HQ beabsichtigt, diese Events alle zehn Jahre zu veranstalten. So gab es am 4. Juli 2010 und am 20. August 2022 (Aufgrund der Covid-Pandemie von 2020 nach hinten verschoben) einen Geocaching HQ Celebration Event.
Geocaching HQ Block Party
Geocaching HQ veranstaltete zwischen 2011 und 2015 jährlich Block Parties in Seattle, Washington, ausserhalb des Geocaching HQ Büros. Diese grossen Veranstaltungen ziehen Geocacher aus der ganzen Welt an. Im Jahr 2025 gab es zum 25-Jahr Jubiläum ein Revival der Block Parties. Events, die den MEGA-Status erreichten, konnten als Block Party klassifiziert werden.
Community Celebration Event
Der Community Celebration Event ist dies ein spezieller Event Cache-Typ für Gemeinschaftsveranstaltungen.
2010 wurden diese noch Lost and Found Event Cache genannt, damals gab es bei MEGA-Events ein Attribut („Lost and Found“), ( oder wenn ein Lackey anwesend war?). Vom 30. April bis 3. Mai 2010 fanden die Community Celebration Events anlässlich des 10-jährigen Bestehens von Geocaching statt.
Zum 20-jährigen Bestehen von Geocachig gab es aufgrund der Corona-Pandemie zwischen dem 1. Januar 2020 und dem 31. Dezember 2022 anlässlich des 20-jährigen weitere CC-Events.
Locationless (Reverse) Cache
Locationless Caches gab es nur in der Anfangszeit von Geocaching. Das Listing eines Locationless Caches gab eine Anweisung, was man irgendwo auf der Welt finden musste. Um den Cache zu loggen, musste man ein entsprechendes Foto posten und die Koordinaten, wo man dieses Foto gemacht hat, angeben. Anschliessend wechstelte diese Cacheart zu Waymarks, man findet diese unter der Website waymarking.com.
Ab 2019 erlebten die Locationless Caches ein Revival. So wurden bis heute 3 Locationless Caches eröffnet:
GC8FR0G Find Signal the Frog® – Locationless in 2020 01.01.2020 bis 31.12.2022
GC8NEAT Let’s improve the outdoors – Locationless Cache 06.02.2021 bis 31.12.2022
GC9FAVE Discovered while geocaching – Locationless Cache 17.08.2022 bis 31.12.2023
Was wird wohl der nächste Locationless Cache sein?
Was ist Waymarking?
Waymarking ist nach Geocaching das zweite Projekt von Groundspeak. Die Website ist unter www.waymarking.com mit demselben Account zugänglich, den man für www.geocaching.com verwendet. Das Projekt ersetzte 2005 die virtuellen und Webcam-Caches, die veraltet waren. Ähnlich wie beim Geocaching geht es bei diesem Spiel darum, Orte mit Hilfe von GPS-Koordinaten zu finden. Der Hauptunterschied besteht darin, dass es keinen physischen Behälter gibt, nach dem man suchen muss. Im Allgemeinen müssen die Spieler beim Nullpunkt eine bestimmte Aufgabe erfüllen, wie beispielsweise ein Foto machen. Anschliessend können sie ihren Besuch online loggen.
Orte, die durch Koordinaten markiert sind, werden als Wegmarken (Waymarks) bezeichnet und sind in verschiedene Kategorien eingeteilt. Für jede Kategorie gibt es eine eigene Verwaltungsgruppe, die aus mindestens 3 Personen besteht. Diese Gruppe ist für die Verwaltung der Kategorie verantwortlich (Veröffentlichung oder Ablehnung der neu erstellten Waymarks, Validierung des Logos). Ein Waymark kann überall an einem öffentlich zugänglichen Ort und ohne Einschränkung hinsichtlich der physischen Geocaches gesetzt werden. Es gibt 15 Hauptkategorien und mehr als 1.000.000 Waymarks auf der Welt! Um Waymarking zu spielen, benötigt man wie beim Geocaching ein GPS und eine Kamera oder ein Smartphone.
Project A.P.E. Cache
Im Jahr 2001 wurden vierzehn Geocaches in Zusammenarbeit mit 20th Century Fox zur Unterstützung des Films Planet der Affen platziert. Jeder Geocache stellte eine fiktive Geschichte dar, in der Wissenschaftler eine alternative Primatenevolution (A.P.E.) aufdeckten. Diese Geocaches wurden mit speziell gekennzeichneten Munitionsbehältern hergestellt und enthielten eine Originalrequisite aus dem Film. Heute existieren nur noch zwei Project A.P.E.-Caches.
Zu den heute noch existierenden A.P.E. Caches kannst du auf der Folie XXX mehr lesen.
Project A.P.E
Das A.P.E.-Projekt war eine Reihe von speziellen Verstecken, die anlässlich der Veröffentlichung des Films Planet der Affen im Jahr 2001 versteckt wurden. Das Produktionsstudio 20th Century Fox hatte sich eine andere Geschichte ausgedacht, die nichts mit der des Films zu tun hatte; einige Menschen versuchten, eine Evolutionstheorie namens „Alternative Primate Evolution“ zu enthüllen, indem sie überall auf der Welt Artefakte versteckten.
Als die A.P.E.-Caches zum ersten Mal angelegt wurden, wurden nach und nach Hinweise und Andeutungen veröffentlicht, die Geocacher zu potenziellen Verstecken führen sollten. Schnell schränkten diese Hinweise die Liste der in Frage kommenden Länder oder Staaten ein. Schliesslich wurde ein Hinweis mit den genauen Koordinaten online veröffentlicht. Die erste Person, die den Cache fand, durfte eines der Accessoires des Films, die in dem Behälter versteckt waren, mit nach Hause nehmen. Bei diesen Accessoires handelte es sich beispielsweise um Taschenlampen, Schüssel, Stirnbänder (die im Film verwendet werden, um die Augen der Menschen zu verdecken) usw.
Bei der A.P.E.-Cache-Serie wurden grosse Munitionsbehälter verwendet, die aussen mit Bildern von Affen aus dem Film bemalt waren. In dieser Serie wurden vierzehn Caches versteckt, die von 1 bis 12 nummeriert waren (einer trug den Namen „Special Movie“ für die Filmvorschau und es gab eine Mission 10a und 10b). Einige Hinweise deuten auf die mögliche Existenz einer Mission 13 hin, aber es wurde nie ein Online-Listing für diese Mission gefunden. Einige der Caches wurden nie mehr als zwei Mal gefunden, ein oder zwei wurden sogar nie entdeckt. Bis heute ist nur noch ein Cache in seiner ursprünglichen Form aktiv: Mission 4: Southern Bowl in Brasilien. 🡪 dazu noch mehr machen?
Mission 9: Tunnel of light
Geschichte
Mission 9: Tunnel of light war einer der ursprünglich versteckten Caches. Der Cache wurde von Jeremy und dem Erfinder der Geocoin, Moun10Bike, versteckt. In 10 Jahren wurde der Cache 3’000 Mal gefunden!
Unglücklicherweise wurde Mission 9 im Juni 2011 gestohlen und archiviert. Im Jahr 2016 behauptete eine Gruppe von Geocachern, dass der Behälter vielleicht noch in der Nähe des ursprünglichen Ortes zu finden sei, da er sehr gross war und man ein ganzes Stück wandern musste, um den Cache zu erreichen. Nach einigen Monaten der Planung machte sich eine in 3 Teams aufgeteilte Expedition auf die Suche nach dem Behälter. Eines der Teams fand den Behälter, der seit 5 Jahren verschwunden war, und informierte die anderen über Funk! Nach Rücksprache mit der Geocaching-Gemeinschaft wurde beschlossen, den Cache an seinen ursprünglichen Standort zurückzubringen und zu dearchivieren, anstatt ihn in ein trackbares Artefakt umzuwandeln, der im Geocaching HQ in Steattle geblieben wäre. Der Cache wurde am 17. August 2017 reaktiviert und zieht weiterhin viele Geocacher an.
Die Geschichte dieses Caches in Bildern:
The Inside of an A.P.E. Cache
S. 42 eigentlich leer…
Eventcache-Arten
Event
Ein Event ist ein freundschaftliches Treffen von Geocachern, bei welchem Diskussionen und Austausch über Geocaching stattfinden. Vor dem Event sollten man dem Owner mitteilen, dass man teilnehmen wird (“werde teilnehmen / will attend”), nach dem Event loggt man, dass man teilgenommen hat (“habe teilgenommen“ / attended”). Das Erstellen oder Veröffentlichen von Caches für ein Event ist nicht erforderlich. Ein Event hat eine Mindestdauer von 30 Minuten. Alle weiteren Anforderungen an Events findet man im Regelwerk („Guidelines“) von Geocaching. Im Listing des Events stehen Ort, Dazum und Zeit, wo man sich trifft.
Mega Event
Ein Mega Event ist etwa dasselbe wie ein normaler Event, einfach grösser. Damit man den Status eines Mega erreicht, braucht es mindestens 300 Anmeldungen. Bereits bekannte MEGA haben dabei erleichterte Anforderungen für Folgeevents innerhalb von 2 Jahren. Der Event dauert meist einen ganzen Tag, teilweise sogar ein Wochenende. Die Organisatoren bieten in der Regel eine breite Palette von Aktivitäten an: Kletterwand, T5-Einführung, touristische Besichtigungen, spezielle Logbücher usw. Wenn du an einem Mega-Event teilnimmst, erhältst du ein Souvenir in deinem Profil, indem du deinen Besuch online einträgst.
Giga Event
Bei Giga-Events melden sich mehr als 3.000 User an, man rechnet mit mehr als 5.000 Personen an einem Ort. Diese Versammlungen sind recht selten. Seit dem 22. April 2014, dem Tag, an dem das Giga-Symbol geschaffen wurde, haben nur 11 Giga-Events auf der ganzen Welt stattgefunden. Giga-Events sind aufgrund ihrer Grösse und ihrer Aktivitäten eine einzigartige Erfahrung.
CITO Event
CITO-Events (Cache In Trash Out) sind eine Umweltinitiative, die von der Geocaching-Community unterstützt wird. Seit 2002 haben mehr als 360.000 Geocacher freiwillig an 18.000 verschiedenen CITO-Events teilgenommen, um die natürliche Schönheit unserer Umwelt zu erhalten. Bei CITO-Events werden Geocacher in der Regel gesehen, wie sie Müll aufsammeln, Gewässer säubern, Bäume pflanzen, natürliche Lebensräume wiederherstellen, Neophyten bekämpfen usw.
Mehr zum CITO erfährst du auf der separaten Tafel XX
GPS Adventures Maze Exhibit
GPS-MAZE-Abenteuer-Events sind Ausstellungen, die in der Regel die Form eines Labyrinths haben, an dessen Wänden Informationstafeln angebracht sind, auf denen man alles erfährt, was man schon immer über die GPS-Technologie und Geocaching wissen wollte. Du nimmst gerade an einem Maze teil!
Ausführlicher erklären, da laut GC Maze evtl überarbeitet wird, abwarten. Zusammenarbeit anbieten für Mitentwicklung?
GPS Maze Adventure Ausstellung
Ein GPS MAZE ist eine besondere Art von Event-Cache. Es ist eine Wandersausstellung, die Menschen aller Altersgruppen durch interaktive wissenschaftliche Erfahrungen etwas über GPS-Technologie und Geocaching beibringen soll. Das Konzept wurde von Geocaching HQ und Minotaur entwickelt. Bisher wurden GPS-MAZE in Nordamerika und fünfmal in Europa ausgestellt, wo sie von der tschechischen Geocaching-Vereinigung CAGeo neu konzipiert und entwickelt wurden. Geocaching Nordwestschweiz hat in Zusammenarbeit mit dem Geocaching HQ eine neue Ausstellung aufgebaut und führt zum ersten Mal ein GPS MAZE ADVENTURE in der Schweiz durch. Wenn du dies auf der Informationstafel liest, danken wir dir für deine Teilnahme; geniess die Ausstellung!
GeoNord erwähnen, neuer Maze. Sowie Kings and Queens NL ist an einer neuen Ausstellung am schreiben. Spanien?
2025
Kings and Queens – Niederlande
Prag- Czech Republic
2024
Spanien
2023
???
2022
Victoria – AUSTRALIA
Illinois – USA
Czech Republic
France
2021
Ohio – USA
Kansas – USA
Georgia – USA
2020
–
2019
Texas – USA
2018
Austria
2017
Czech Republic
2016
Wales
2015
Germany
Nova Scotia – Canada
2014
Alberta – Canada
Alabama – USA
Kentucky – USA
2013
Czech Republic
Colorado – USA
2012
Oregon – USA
Arkansas – USA
Ohio – USA
Ontario – Canada
Kansas – USA
2011
Arkansas – USA
Ontario – Canada
Alberta – Canada
Tennessee – USA
Arkansas – USA
2010
Arkansas – USA
California – USA
Arkansas – USA
2009
Maryland – USA
Ontario – Canada
Iowa – USA
Arkansas – USA
Washington – USA
2008
New York – USA
Connecticut – USA
2007
Indiana – USA
Partner des GPS Maze Adventure 2026 Schweiz
Noch ausüllen
Cache in Trash Out® – CITO
Was ist Cache In Trash Out (CITO)?
CITO ist eine von Geocaching seit 2002 unterstütze Umweltinitiative. Das Ziel ist es, der Natur etwas zurückzugeben. Seit es die CITO-Events gibt, haben rund 360’000 Menschen an rund 18’000 Events mitgeholfen. Um diese Aktionen für die Umwelt zu fördern, vergibt Geocaching HQ jedes Jahr nicht nur ein, sondern zwei Souvenirs an die Organisatoren und Teilnehmer von CITO-Events; eines für die Saison 1 (März bis Mai) und das zweite für die Saison 2 (September bis November).
Welche Arten von CITO gibt es?
- Natur von Abfall befreien
- Neophyten bekämpfen
- Bäume pflanzen
- Biotope/Weiher pflegen
- Wanderwege ausbauen/reparieren
- Rückzugsorte für Wildtiere bauen
CITO in der Schweiz
In der Schweiz gibt es pro Monat ca. 1-2 Events. Meistens handelt es sich um das klassische Abfallsammeln oder um die Bekämpfung von Neophyten.
Was ist Littering?
Als Littering wird das Wegwerfen von kleinen Mengen an Abfall ohne die bereitstehenden Entsorgungsstellen zu benutzen bezeichnet. So können erhebliche Schäden an der Umwelt angerichtet werden.
CITO besuchen
Nichts leichter als das, suche einen Cito Event in deiner Umgebung, melde dich via Will Attend an und schon kannst du teilnehmen. Am besten ziehst du lange Klamotten an und nimmst Handschuhe mit.
Am Event wird dann erklärt, in welchem Gebiet was erledigt wird und du kannst dich einer Gruppe anschliessen. Cito in deiner Nähe!
CITO organisieren
In deiner Umgebung hat es viel Abfall oder Neophyten im Wald, und du möchtest etwas machen? Dann ist ein CITO sicher passend.
Das Listing eines CITO muss eine Anfangs- und Endzeit enthalten, die Dauer muss mindestens eine Stunde betragen. Um ein CITO-Event zu organisieren, ist es notwendig, die Genehmigung des Betreibers des Ortes einzuholen, an dem das Event stattfinden soll.
Es wird auch empfohlen, dass Geocacher mit lokalen und Umweltorganisationen zusammenarbeiten, die diese Art von Aktionen für die Natur organisieren. In diesem Fall muss die Veranstaltung jedoch einen bestimmten Bereich haben, in dem sich die Geocacher treffen und versammeln können, bevor sie an der Veranstaltung teilnehmen.
Die Auflistung kann in diesem Fall verschiedene Wegpunkte enthalten, die die verschiedenen Orte der CITO-Veranstaltung angeben, wie den Parkplatz, den Treffpunkt oder den Arbeitsbereich. Eine gewisse Hilfe können auch die örtlichen Behörden leisten, die den Geocachern Material wie Müllsäcke, Handschuhe, Westen oder Behälter zur Verfügung stellen können.
Kontaktiere die Gemeinde und rede mit der verantwortlichen Person. So kann alles von Entsorgung, welches Gebiet und vieles mehr geklärt werden. Ist alles geklärt, dann kannst du dein Listing eröffnen.
CITO im Alltag
Es braucht nicht immer einen Event um der Natur zu helfen. Nimm auf deine nächste Cachetour einen kleinen Abfallsack mit und sammle den Müll, den du siehst, ein. Jeder noch so kleine Beitrag hilft der Natur.
Was sind Neophyten?
Das Wort setzt sich zusammen aus dem griechischen Wort neo=neu und phyton=Pflanze, bedeutet also: „Neue Pflanze“.
Es handelt sich dabei um Pflanzenarten, die in irgendeiner Form durch das Handeln des Menschen von ihrem eigentlichen Siedlungsgebiet und in ganz andere Gegenden der Welt „verschleppt“ worden sind. Meistens passiert das zufällig, aber oft wurden „fremde“ Arten auch gezielt zu irgendeinem Zweck angesiedelt (In Gärten oder Parks) . Es ist aber absolut falsch zu sagen, dass alle gebietsfremden Arten ein Problem darstellen! Nein, zum Glück ist es nur ein sehr kleiner Teil, denn die allermeisten Arten sterben in einer fremden Umgebung sofort ab oder sind zu schwach, um sich flächenhaft auszubreiten. Aber die, die sich hier bei uns wohl fühlen und geeignete Standortbedingungen vorfinden, können schon eher zum Problem werden. Meist haben solche Arten eine hohe Reproduktion, also vermehren sich einfach, schnell und viel. Auch durch starkes Wachstum oder besonders schwer zu entfernendes Wurzelwerk, welches immer wieder austreibt, wird ihre massenhafte Verbreitung begünstigt. Dazu kommt oft, dass sie in der neuen Umgebung keine natürlichen Feinde haben.
Neophyten in der Schweiz

Grösse der Caches
Die Wahl der Grösse des Caches ist nicht zufällig, sondern wird vom Owner je nach verstecktem Behälter bestimmt. Die Grösse, die im Listing angegeben ist, lässt Geocacher wissen, was sie ungefähr erwarten können respektive wonach sie suchen müssen.
Die verschiedenen von Geocaching definierten Grössen sind:
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Micro – Weniger als 100 ml.
Dabei handelt es sich in der Regel um eine Filmdose oder einen Petling. Micro-Caches enthalten das Logbuch und manchmal einen Stift. Selten kleine Tauschgegenstände. Wichtig: Ein Nano-Cache ist gemäss der offiziellen Einteilung ein Micro!
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Small – 100 ml oder grösser, aber weniger als 1 Liter.
Small bedeutet, dass der Behälter etwa 10 x 10 x 10 cm gross ist. Kleine Caches enthalten in der Regel ein Logbuch und einen Stift und haben etwas Platz für kleine Tauschgegenstände oder Geocoins und Travel Bugs.
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Regular – 1 Liter oder grösser, aber weniger als 20 Liter.
Regular Caches erleichtern den Austausch von auffindbaren Gegenständen und anderem SWAG. Allerdings sind sie auch schwieriger zu verstecken und brauchen deshalb teils aufwändige Tarnung.
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Large – mehr als 20 Liter.
Diese Grösse ermöglicht den Austausch von grossen Trackables oder Tauschgegenständen. Es ist in der Regel sehr kompliziert, einen guten Platz zu finden, um einen so grossen Container zu verstecken.
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Not Chosen
Dies ist die Standardgrösse für Events, Virtuals, Webcam- oder Earthcache-Typen, da es an den Koordinaten keinen Behälter zu finden gibt.
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Other
Other sind Behälter, welchen keine der oben genannten Grössen zugewiesen werden kann. Geocacher erwarten in der Regel einen nicht üblichen Cache.
Schwierigkeitsbewertung
Der Schwierigkeitsgrad ist eine Bewertung von 1 bis 5 Sternen, die für jeden Cache vergeben wird. Diese Sterne geben den Schwierigkeitsgrad an, mit dem der Cache zu finden ist, ohne den Schwierigkeitsgrad des Geländes zu berücksichtigen. Ein Cache kann schwierig zu finden sein, weil zum Beispiel ein Rätsel vorher zu Hause gelöst werden muss oder der Öffnungsmechanismus an den Finalkoordinaten knifflig und raffiniert ist. Zwei Caches, die den gleichen Schwierigkeitsgrad haben, können sehr unterschiedlich sein und dem Geocacher ganz verschiedene Aufgaben abverlangen. Je mehr Sterne, desto schwieriger ist die Suche. Es gibt auch Schwierigkeitsgrade mit halben Sternen: 1,5 / 2,5 / 3,5 / 4,5
Schwierigkeitsgrad 1
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Ein Cache, der einfach zu finden ist. Dies ist die häufigste Schwierigkeitsstufe für traditionelle Caches. Eine gute Wertung für den ersten Anfangserfolg.
Schwierigkeitsgrad 2
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Dies ist ein Cache, der mit einem Hinweis leicht zu finden ist. Normalerweise haben Multi- und Rätselcaches mindestens einen Schwierigkeitsgrad von 2.
Schwierigkeitsgrad 3
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Dies ist ein kreativer Cache; ein Multi-Cache, der mehrere Wegpunkte hat, oder ein Rätsel-Cache, für dessen Lösung man einige Chiffren kennen oder den richtigen Gedankengang haben muss.
Schwierigkeitsgrad 4
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Dies könnte ein Cache sein, der sehr gut getarnt ist, oder ein Rätselcache, bei dem du mehrere Wege zur Lösung finden musst.
Schwierigkeitsgrad 5
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Einige Caches zu finden, kann manchmal sehr schwierig sein. Bei einem Cache der Schwierigkeit 5 musst du all deine geistigen Ressourcen einsetzen, um das Logbuch zu öffnen und zu signieren. Hier einige Beispiele:
– Das Lösen eines besonders schwierigen Rätselcaches.
– Das Auffinden einer kniffligen Tarnung.
Die Geheimnisse eines komplexen Öffnungsmechanismus entschlüsseln.
Teilweise ist hier Spezialwissen nötig oder du eignest dir Tools und Wissen in langer Recherche an. Teilweise ist auch Spezialwerkzeug (wie zum Beispiel eine Angel für Angelcaches) nötig.
Geländebewertung
Terrain ist eine Bewertung von 1 bis 5 Sternen, die für jedes Cachelisting vergeben wird. Diese Sterne geben den Schwierigkeitsgrad des Geländes an, in dem der Cache versteckt ist, sowie die Ausrüstung, die benötigt wird, um den Cache zu finden. Dabei handelt es sich um eine allgemeine Bewertung, die sowohl die Höhenlage der gesamten Wanderung als auch die letzten Meter des Weges zum Cache bewertet.
Die Anzahl der Sterne sollte entsprechend der Bewertung für einen Erwachsenen festgelegt werden; ein Cache, der in einem Baum in einer Höhe von 4 Metern versteckt ist, aber ganz einfach über die Äste erreicht werden kann, könnte mit 2,5 bewertet werden, während der gleiche Cache in einem Baum ohne Äste mit 4 oder sogar 4,5 bewertet werden könnte, wenn eine Leiter erforderlich wäre, um ihn zu erreichen.
Jeder ist für sich selbst verantwortlich, insbesondere für Caches, die ein Terrain-Rating von 5 haben. In jedem Fall kann das Geocaching HQ oder der Owner des Caches nicht für einen Unfall verantwortlich gemacht werden, da das Terrain-Rating die Cacher im Voraus wissen lässt, was sie erwarten können.
Terrain 1
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Ein Cache, der für jedermann zugänglich ist. Dies ist eine gängige Bewertung und wird normalerweise von Familien bevorzugt, da diese Caches gut mit dem Kinderwagen zugänglich sind. Caches mit einer Terrainwertung von 1 müssen zwingend rollstuhltauglich sein!
Terrain 2
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Das Terrain könnte etwas Kies aufweisen (befestigt). Der Weg zum Cache ist ohne grössere Schwierigkeiten zu bewältigen und kinderwagentauglich sein.
Terrain 3
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Ab einer Bewertung von 3 wird es schwieriger, den Cache zu erreichen. Einige Höhenunterschiede oder andere Schwierigkeiten wie Abhänge, Steine, fehlende Wegmarkierungen reichen aus, um einen Cache mit dem Terrain 3 zu bewerten, solange keine besondere Ausrüstung benötigt wird.
Terrain 4
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Der Zugang zu diesem Cache ist schwierig, du wirst viel schwitzen, um den Cache zu erreichen (Höhenunterschiede, etc.) oder du wirst eine bestimmte Ausrüstung benötigen. Es kann starke Steigungen / einen langen Aufstieg haben und felsig sein.
Terrain 5
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Für den Zugang zu diesem Cache braucht man unbedingt eine spezielle Ausrüstung. Du solltest in einer guten körperlichen Verfassung sein, um solche Funde zu machen, vielleicht brauchst du sogar Kletter- oder Tauchausrüstung. Überschätze dich nicht, setze nie dein Leben aufs Spiel; denn es geht nur um einen Cache!
Hinweis: LAB Caches haben keine Schwierigkeits- und Terrainwertung.
Attribute
Attribute teilen mit, was man an einem Cacheort erwarten kann. Cache-Owner können Attribute angeben, bevor sie ein Listing zur Prüfung einreichen. Die ausgewählten Attribute erscheinen auf der rechten Seite eines Listings. Tipp: Premium-Mitglieder können mit der Pocket Query-Funktion nach Caches mit bestimmten Attributen suchen.
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Hinweis
Was ist ein Hinweis?
Das ist eine Hilfe, die im Listing gegeben wird, um den Cache zu finden. Es ist nicht erforderlich, dass der Owner einen Hinweis gibt, deshalb ist er verschlüsselt und die Spoiler-Bilder werden nicht sofort auf der Seite des jeweiligen Cache angezeigt.
Er hilft, um den Cache am Nullpunkt zu finden
Ein Hinweis muss klar, prägnant und für jeden verständlich sein. Überlege dir auch, ihn in eine andere Sprache zu übersetzen.
Einige Beispiele
Bei einem Wurzelstock 5 Meter vom Weg.
Bist du oben ist er unten, bist du unten ist er oben
Magnetisch
Das häufigste Beispiel für einen schlechten oder nutzlosen Hinweis ist derjenige, der das Thema der Suche beschreibt, aber keinen Hinweis auf den eigentlichen Behälter gibt. Zum Beispiel: „blau“, um im Cachebehälter eine Schlumpffigur zu finden.
Der Hinweis kann auch ein Spoilerbild sein. So ist in einem Wald ein Bild meist nützlicher als ein einfacher Hinweis „Baum“. Denke daran, die Spoilerbilder herunterzuladen, bevor du dich in die Natur begibst…
Der Hinweis hilft dabei, ein Rätsel zu lösen
Die Koordinaten, die oben im Listing der Rätselcaches angezeigt werden, sind nicht die Finalkoordinaten. In den meisten Fällen muss ein Rätsel gelöst werden, um sie zu erhalten, und der Hinweis kann Sie bei der richtigen Entschlüsselung unterstützen.
Einige Beispiele:
Morsezeichen: Grüezi sCHwiiz –. .-. ..– . –.. .. / … -.-. …. .– .. .. –..
Caesar chiphre (Rot 13 = Rotation um 13 Zeichen): Willkommen in der Schweiz Jvyyxbzzra va qre Fpujrvm
Widerstandstabelle
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Wegpunkte
Was ist ein Wegpunkt?
Ein Wegpunkt ist ein Koordinatenpaar, welches einem Cache zugeordnet ist. Traditionelle Caches haben nur einen Satz veröffentlichter Koordinaten, können aber zahlreiche Wegpunkte haben. Es gibt 6 Arten von Wegpunkten:
| Physische Station | |
| Virtuelle Station | |
| Parkplatz | |
| Final | |
| Weganfang (Trailhead) | |
| Referenzpunkt |
Physische Station
Dies ist ein Ort, an dem der Owner des Cache etwas physisch angebracht oder versteckt hat. Diese physische Station muss 161m (= 0.1 Meile) von anderen physischen Stationen anderer Caches entfernt sein.
Virtuelle Station
An der Stelle einer virtuellen Stage wurde nichts physisches platziert. Geocacher müssen normalerweise dorthin gehen, um Hinweise zu sammeln, die ihnen helfen, die endgültigen Koordinaten zu finden. Eine virtuelle Etappe kann weniger als 161m von anderen Caches entfernt sein. Beispielsweise kann eine Angabe auf einem Wegweiser oder einer vorhandenen Tafel oder einem Gebäude abgelesen oder etwas abgezählt werden müssen. Wichtig ist, dass du diese Angaben nicht selber angebracht hast, ansonsten wäre es eine physische Station.
Parkplatz
Dieser Wegpunkt gibt den Geocachern an, wo sie ihr Fahrzeug parken können. Die Geocacher sind dankbar, wenn ihnen bereits Parkmöglichkeiten aufgezeigt werden. Die Owner sollten darauf schauen, dass die im Listing angegeben Parkplätze ohne ein Überteten von Verboten zugänglich sind.
Final
Dies ist der Endcache, an dem das Logbuch gefunden und unterzeichnet werden kann. Diese Art von Wegpunkt wird immer auch als physische Station betrachtet. Es gibt nur eine Final Location pro Cache. Bei Multi- und Mysterycaches ist dieser Wegpunkt meist für die Suchenden versteckt und nur für den Owner und die Reveiwer ersichtlich. Eine Ausnahme sind Challenge Caches (Mystery), bei denen häufig in den Listing-Wegpunkten der Final bereits angegeben ist. Es kann auch die Wegpunktbeschreibung mit Kommentaren oder Berechnungen im Listing angezeigt, die Koordinaten jedoch verborgen werden.
Weganfang (Trailhead)
Ist der Weg nicht einfach zu finden, dann gibt ihn doch mit diesem Wegpunkt an. Kann auch verwendet werden wenn der Cache in einer Höhle liegt, um den Eingang zu signalisieren oder um verschiedenen Einstiegsmöglichkeiten zu einem Cache zu markieren.
Referenzpunkt
Mit diesem Wegpunkt kannst du Aussichtspunkte, Wegverzweigungen oder ÖV-Haltestellen markieren, welche nützlich sind. Referenzpunkte sind jedoch zum Auffinden eines Caches nicht zwingend.
Hier fehlt noch Angabe mit einzelnen Wegpunkten und Abständen, siehe auch S. 8 von der PPP.
Tarnung der Cache
Vogelhäuschen und Insektenhotels
Geocacher lieben es, Vogelhäuschen zu finden, die in ihrer Umgebung gut versteckt und getarnt sind. Wenn Sie einen solchen Kasten finden, achte auf den Öffnungsmechanismus, um ihn nicht zu zerstören.
Die Vogelhäuschen müssen jedoch funktionsuntüchtig gemacht werden, damit die Vögel sie nicht zum Nisten nutzen können und somit nicht von den Geocachern bei der Suche gestört werden. Ebenso ist es nicht erlaubt, einen Kasten in oder an einem Insektenhotel anzubringen, um die dort möglicherweise lebende Fauna nicht zu stören.
Unechtes Holz und Äste
Dies ist die Tarnung schlechthin, gut gemacht und in die Umgebung integriert können diese Caches unsichtbar und sehr schwer zu finden werden. Obwohl diese Tarnung bei Geocachern gut bekannt ist, ist es immer wieder ein Vergnügen, einen zu sehen und zu finden.
Andere Arten von Tarnung
Falsche Steine, Tannenzapfen, Pilze, grosse Käfer, Schnecken, etc. Es gibt eine grosse Anzahl von Möglichkeiten, einen Cache zu tarnen. Einige Serien nehmen sogar ein gemeinsames Thema für ihre Tarnung, wie z. B. Weihnachten, Halloween, Disney oder Harry Potter usw.
Geocaching App
Geocaching mit dem Smartphone
Geocaching macht die Welt um dich herum zum Abenteuer. Nimm an der weltweit grössten Schatzsuche teil und entdecke deine Umgebung auf ganz neue Weise. Millionen an clever versteckten Boxen, die sich Geocaches nennen, warten nur darauf von dir gefunden zu werden.
Geh nach draussen, komm in Bewegung und stelle Dich einer neuen Herausforderung, indem du geheime Orte erforschst, Rätsel löst, und andere Geocacher kennen lernst. Tauche in eine Welt ein, von der du nicht wusstest, dass sie direkt vor deiner Haustür existiert.
Egal, ob du deinen ersten oder den zehntausendsten Geocache findest, diese Anwendung ist das ideale Geocaching-Tool. Es gibt Millionen versteckter Geocaches in über 185 Ländern die darauf warten, gefunden zu werden. Wahrscheinlich gibt es gerade sogar ein paar in deiner Nähe.
Bist du ein Neuling? Diese Anwendung unterstützt dich bei deiner Suche. Sie bringt dir Tipps, Tricks, Anleitungen zum Finden des Geocache und zur Nutzung der App.
Fotos vom APP
Die Live-Suche aktualisiert ständig Geocaches in der Nähe, während du unterwegs bist.
Finde Traditional Geocaches und Geocaching-Events.
Sende Nachrichten an andere Spieler, um nach Tipps, Ratschlägen und mehr zu fragen.
Entdecke die Welt der Trackables: Travel Bugs und Coins, die von Geocache zu Geocache reisen.
Fotos vom APP
Erlaubte Tauschgegenstände
Mit Bildern erlaubt / nicht
Nicht erlaubte Tauschgegenstände
Mit Bildern erlaubt / nicht
Wann logge ich einen einen Not Found oder Wartungslogs?
Wann loggt man einen Not Found (DNF)?
Du hast überall nachgeschaut, oben und unten, rundherum, vorne und hinten, den Hinweis und die Logs früherer Geocacher noch einmal gelesen, die Bilder angeschaut, aber du hast nichts gefunden. Du gibst vorerst auf. Du bist wahrscheinlich enttäuscht, aber du solltest den Cache trotzdem als „nicht gefunden“ = did not find (DNF) loggen. Beschreibe dort auch den Grund, warum du nicht fündig geworden bist (Muggels, Wetter, etc.). Das hilft wahrscheinlich den nächsten Geocachern und dem Owner, zu wissen, dass es ein mögliches Problem mit diesem Cache gibt. Ein DNF kann darüber Aufschluss geben, dass der Cache eventuell schwer zu finden ist oder fehlt. So kann der Owner allenfalls den Cache überprüfen. Der Cache könnte weg sein, ist nicht machbar (zum beispiel aufgrund einer Baustelle) oder die Koordinaten müssen angepasst werden.
Wann loggt man „Aufmerksamkeit des Owners erforderlich / Owner attention required (früher benötigt Wartung / Needs Maintenance)“?
Leider hast du einen Behälter gefunden, der einige Probleme aufweist: nass, leer (kein Logbuch), kaputt, das Logbuch ist voll, eine Station des Caches fehlt oder ist defekt, ein Link im Listing funktioniert nicht mehr oder ähnliches. Tu dein Bestes, um das Problem vorübergehend zu beheben; leere das Wasser aus dem Behälter, trockne ihn aus, entferne den Müll, repariere oder ersetze sogar den Behälter, wenn du einen dabei hast. Wenn du das Problem nicht vollständig beheben konntest, melde „Aufmerksamkeit des Owners erforderlich“, indem du auf „Problem melden“ klickst, um den Owner über die Probleme zu informieren, die du bei seinem Cache festgestellt hast. Wichtig ist, dass du mit dem Owner direkt kontakt aufnimmst.
Wann sollte man einen „Reviewer attention required (früher Needs archived)“ loggen?
Wenn der Owner trotz der vielen „Owner attention required“-Logs und eine persönliche Nachricht nicht reagiert und das Weiterbestehen dieses Caches gefährdet scheint, dann wäre es sinnvoll, einen „Reviewer attention required“ zu loggen, um Platz für einen anderen Cache zu schaffen. Dasselbe gilt, wenn es vor Ort Probleme gibt (beispielsweise Cache auf Privatgrund ohne Bewilligung) oder der Cache nicht mehr gelöst werden kann und dieser Zustand sich über längere Zeit nicht verändert. Dieser „Reviewer attention required“-Log warnt den Owner, aber auch den Reviewer, dass der Cache vor einem Problem steht. Ohne eine rechtzeitige Reaktion des Owners wird der Reviewer den Cache archivieren. Ein „Reviewer attention required“ kann auch verwendet werden, um einen Cache zu melden, der nicht den Geocaching-Richtlinien entsprichtt. Auf keinen Fall solltest du einen „Reviewer attention required“ aus einem der folgenden Gründe einreichen: wenig oder keine Suche, ein Cache, der dir nicht gefällt, ein Rätsel, das zu schwer zu lösen ist, zu viele Wegpunkte, usw.
Sperrgebiete und Änderungen nach der Veröffentlichung
Wenn du einen Cache in unregulierten, verbotenen oder unangemessenen Gebieten platzierst und wenn du nach der Veröffentlichung Änderungen an deinen Caches oder deren Listing vornimmst, die nicht mehr den Richtlinien entsprechen, kann dein Cache ohne Ankündigung archiviert werden.
Gesperrte Listings / Locked
Locked bedeutet, dass man ein Listing noch ansehen kann jedoch keine weiteren Änderungen daran vornehmen kann. Wenn ein Geocache locked ist, dann weil Groundspeak aus einem Grund keine weiteren Logs im Listing zulässt. Geocaches können nur von Reviewern für weitere Logs gesperrt werden.
Geocaching mit Handicap
Die Terrainwertung ist eine Besonderheit von Geocaching. Unter den 9 verschiedenen möglichen Terrainwertungen ist T1 nicht nur die niedrigste Bewertung, sondern auch diejenige, die für alle zugänglich ist, insbesondere für Menschen mit einer körperlichen Behinderung. Aus diesem Grund muss jeder Cache, der die Bewertung Terrain 1 hat, auch das Attribut „Rollstuhlgerecht“ haben. Wenn diese beiden Elemente vorhanden sind, bedeutet dies, dass der Cache von einer Person, die in einem Rollstuhl sitzt, ohne fremde Hilfe gefunden und signiert werden kann.
Ein richtiger T1-Cache muss die folgenden 5 Bedingungen erfüllen:
Entfernung zum Cache: muss weniger als 150 m betragen.
Der Zugang muss über einen glatten, gepflasterten Untergrund erfolgen können.
Der Zugang darf keine (zu starke) Neigung aufweisen.
Entlang des Zugangsweges darf es keine Hindernisse geben.
Die Höhe des Behälters: muss zwischen 0,5 m und 1.5 m sein.
Die Owner sind angehalten, die obigen 5 Punkte zu prüfen, bevor sie einen Cache als T1 einreichen.
Die Website www.handicaching.com (auf Englisch) kann helfen, die Zugänglichkeit eines Caches zu bewerten. Diese Website bietet auch verschiedene Hilfsmittel und Ressourcen für Personen mit einer körperlichen Behinderung, um sie bei der Auswahl der für sie am besten geeigneten Caches zu unterstützen.
GPS-Navigation für Menschen mit Sehbeeinträchtigung
Auf der Website https://spectrum.ieee.org/wearable-gps wird eine Armbinde vorgestellt, welche es Menschen mit Sehbeeinträchtigung ermöglicht, einfacher zu einem Cache zu navigieren. Zudem gibt es bei vielen Apps eine Sprachausgabe, welche die Distanz und Richtung zum Cache angeben.
Geocaching für Menschen mit Hörbeeinträchtigung
Für Hörbeeinträchtigte sind insbesondere Caches mit Audioinhalt schwer bis unmöglich zu lösen. Kennzeichne dies doch in deinen Listings, allenfalls kannst du auch Alternativen anbieten. Wenn du ein Skript für die Audioteile hast, kannst du dies auf Anfrage von gehörlosen Personen, welche den Cache gerne absolvieren möchten ja direkt an diese senden.
Begleitung
Wie immer gilt: In der Gruppe macht Geocaching viel mehr Spass als alleine. So können Personen mit Beeinträchtigung in einer Gruppe oft mehr Caches lösen als alleine. Warst du auch schonmal mit einer beeinträchtigten Person am Geocachen?
Autismus
Fazhos –> Präsidentin Autismus Schweiz: Rita Apfelbaum / rita.apfelbaum@autismus.ch / 078 856 40 99
Weiteres? Mit Cindy (TeddyWB) wegen gehörlosen schauen.
Lackeys
„Geocaching Lackey“ ist ein Begriff, der sich auf die Mitarbeiter vom Geocaching HQ bezieht. Etwa 90 Personen arbeiten im Büro des HQ in Seattle. Ein wahr gewordener Traum für viele von uns! Die Lackeys sind vor allem für die Pflege und Entwicklung der Website geocaching.com und der Smartphone-Anwendungen zuständig, aber einige von ihnen kümmern sich auch um finanzielle und juristische Fragen, Marketing und Werbung. Einige Mitarbeiter sind für die Begrüssung der zahlreichen Besucher im Besucherzentrum des Hauptquartiers zuständig!
Signal the Frog ® und sein Hund Tracker
Signal the Frog
Wenn du einige Zeit mit Geocaching verbracht hast, bist du diesem kleinen Tier schon begegnet: Einem Frosch mit einer Antenne im Kopf. Es ist Signal der Frosch, das offizielle Maskottchen von Geocaching. Die Antenne auf seinem Kopf und sein Name „Signal“ erinnern daran, dass Caches dank ihrer GPS-Koordinaten gefunden werden.
Geschichte
Signal wurde nach dem Start von Geocaching.com geschaffen, um sowohl die Technologie als auch die Natur zu repräsentieren, welche beim Geocaching kombiniert werden. Seitdem ist die Popularität von Signal unter Geocachern stark gewachsen und sein Bild erscheint auf verschiedenen abgeleiteten Produkten, trackbaren Gegenständen und er kann sogar bei Mega-Events gesehen und getroffen werden. Wenn du Signal triffst, vergiss nicht, ihm ein High Five zu geben und seinen trackbaren Gegenstand zu entdecken.
Tracker der Hund
Oftmals ist Signal mit seinem Australischen Hütehund an der Seite zu sehen. Seit Tracker sich in Signals Leben geschnüffelt hat, ist jeder Tag ein Abenteuer. Bei so vielen tollen gemeinsamen Erinnerungen, sind wir uns Hunde-prozentig sicher, dass Tracker Signals bester Fund ist.
Geocaching mit dem Hund
Manche Geocacher trennen sich nie von ihrem vierbeinigen Begleiter und nehmen ihn überall hin mit. Für diese Hunde, die wie ihr Herrchen und/oder Frauchen süchtig nach Geocaching geworden sind, wurde sogar ein eigener Begriff geprägt: Geodogs. Einige Geodogs haben sogar ihr eigenes Konto auf Geocaching.com!
Die allgegenwärtigen Hunde
Geocaching mit Hundenamen, Cache-Serien, die von der Lieblingsstrecke des Begleiters inspiriert sind, Travelbugs mit dem Bild des Hundes: Hunde sind beim Geocaching allgegenwärtig! Es ist sogar möglich, speziell für sie entworfene Geocoin-Halsbänder zu erhalten, die Trackables sind.
Eine geeignete Aktivität
Geocaching ist eine Outdoor-Aktivität, die sich perfekt für Hunde eignet. Die grosse Vielfalt der vorhandenen Caches ermöglicht es, den Geocaching-Ausflug an Gewicht, Grösse, Alter, Rasse und Charakter des Hundes anzupassen. Vergiss nur nicht, vor, während und nach der Aktivität ausreichend zu trinken. Auch wenn der Hund niemals das GPS ersetzen wird, kann sein Gespür beim Auffinden einer Dose eine grosse Hilfe sein, und er wird seinen Besitzern gerne helfen, vor allem wenn er für seinen Fund grosszügig belohnt wird!
Vorsichtsmassnahmen treffen
Geocaching mit einem Hund hat jedoch seine Grenzen. Es gibt nämlich Orte, an denen Tiere verboten sind, wie zum Beispiel in bestimmten Parks, bei Denkmälern oder in Naturschutzgebieten. Mit den Attributen „Hunde erlaubt“ oder „Hunde nicht erlaubt“ kann im Listing der Caches angegeben werden, ob es möglich ist, die Box in Begleitung eines Hundes zu finden oder nicht. Zudem sollte immer daran gedacht werden, dass andere Cacher eventuell Hunde nicht so mögen wie du. Falls du mit deinem Hund am Geocachen bist, nimm den Hund an die Leine, wenn andere Personen in der Nähe sind. Vielen Dank!
Kletter Caches
T5-Caches sind eine besondere Art von Caches, denn sie erfordern spezielle Ausrüstung und gute Kenntnisse über ihre Handhabung. Nimm einen T5-Cache nie alleine in Angriff und berücksichtige immer die Wetterbedingungen! Wenn du unerfahren bist, schliesse dich am besten einer Gruppe an, in der erfahrene Leute Neulinge einweisen können. Es bietet sich auch an eine Schulung / einen Kurs zu besuchen, um das korrekte Handwerk zu erlernen. Das GPS hilft hier mehr zur ungefähren Orientierung, beim eigentlichen T5 Teil ist dein GPS am besten gut verstaut.
Abseil Geocaches
Für Menschen mit Höhenangst ein Schreck, für Arenalinjunkies jedoch genau das richtige. Hier stehst du oberhalb einer Felswand oder eines sonstigen Objektes. Du weisst genau: Nun geht es nach unten. Irgendwo auf dem Weg nach unten liegt der Cache. Schaue dir vorgängig das Listing genau an und merke dir den Hint und allenfalls das Spoilerbild. Verstaue anschliessend dein Material so, dass nichts herausfallen kann, du aber sicher noch zu deinem Stift für den Logeintrag kommst. Bevor du dich abseilst prüfe nochmals, ob alles gesichert und richtig eingebaut ist. Anschliessend geht es los, geniess die Fahrt in die Tiefe, aber nicht zu schnell, sonst rast du noch an der Dose vorbei!
Baumkletter Geocaches
Manchmal reicht eine Leiter aus, aber meistens ist eine spezielle Ausrüstung erforderlich. Diese Ausrüstung ist teuer, aber sie kann geteilt werden, da der Cache jeweils nur für einen Geocacher zugänglich ist! Bei Baumkletter Caches ist die erste Herausforderung, den richtigen Baum zu finden. Anschliessend muss eine Pilotschnur eingeschossen werden. Dies kann von Hand oder mit zusätzlichen Hilfsmitteln erfolgen. Sitzt die Pilotschnur am richtigen Ort kannst du dein Seil einziehen. Danach geht der ganze Spass los. Im Gegenteil zum reinen Abseilcache musst du hier zuerst mit weiterem Gerät den Baum aufsteigen. Bei ganz kniffligen Baumklettercaches kann es sein, dass du noch auf den Ästen rumturnen oder eine Seilbrücke zwischen zwei Bäume bauen musst.
Hier kannst du einiges an Ausrüstung fürs Baumklettern beobachten→ Equipment am Maze ausstellen? Seilbeispielding von Geoclimbing 🡪 ev. Mammut anfragen?
Geoclimbing – deine Experten für Kletterkurse
Etwas Werbung? –> Abklären ob erlaubt, wenn ja machen.
Unterirdische Geocaches (Höhlencaches)
Nicht nur an Felswänden, Bäumen und anderen oberirdischen Objekten kann man klettern, nein auch in den Untergrund kann es gehen! Hierzu brauchst du eine gute Orientierung auch bei schlechter Sicht und sicher keine Klaustrophobie. Eine zusätzliche Schwierigkeit bei Caches, die in Höhlen versteckt sind: Das Fehlen eines GPS-Signals unter der Erde erhöht den Schwierigkeitsgrad! Zudem ist es in Höhlen meistens nass und kalt, dein Material sollte dem angepasst sein. Gehe diese Caches niemals allein und bei starkem Regen an.
Meini soll hier ergänzen, hat am meisten Erfahrung mit Höhlencaches
Wasser- und Tauchcaches
Um einen Wassercache zu loggen, musst du eine Stelle erreichen, welche nur über den Wasserweg (Fluss, See oder Meer) erreichbar ist. Je nach dem reicht dir ein SUP oder Gummiboot, teilweise braucht es aber auch ein Motorboot oder anderes. Das Tragen einer Schwimmweste wird dringend empfohlen, in gewissen Ländern und Regionen ist dies sogar Pflicht! Erkundige dich dementsprechend über die nötige Ausrüstung, bevor du dich aufs Wasser begibst.
Unterwasser-Caches erfordern eine Taucherausrüstung und eine ausgezeichnete körperliche Verfassung. Richard Garriott, alias Lord British, der Geocacher, der einen Cache in der Internationalen Raumstation platziert hat (siehe Tafel 31), ist auch der Rekordhalter für den am tiefsten platzierten Cache: Rainbow Hydrothermal Vents (GCG822).
Dieser Cache liegt vor der portugiesischen Küste in 2300 m Tiefe unter dem Meeresspiegel! Um diesen Cache, der seit 2002 auf sein FTF wartet, zu loggen, braucht man mehr als eine Tauchausrüstung, nämlich ein U-Boot!
Susi(Kaulfrosch) fragen wegen Tauchcaches. Evtl. Equipment hinstellen?
Geocaching und Natur
Geocaching ist eine Outdoor-Aktivität, die in verschiedenen Gebieten ausgeübt werden kann: In der Stadt, im Wald, in den Bergen oder am Meer. Die Natur, sei es in Form eines städtischen Parks oder eines Naturschutzgebiets, bietet viele Möglichkeiten für Verstecke, aber auch einen privilegierten Rahmen für das Entdecken unserer Umgebung. Um die Schätze der Natur zu bewahren, müssen wir diese respektieren, als Owner und als Suchende.
Geocaches auslegen und auf die Natur achten
Dieser Grundsatz ist in den Regeln für das Legen von Geocaches eindeutig festgelegt: Schädige keine Pflanzen, Tiere oder die Umwelt.
Lege keine Geocaches an Orte, die Geocacher dazu verleiten, Pflanzen oder Tiere zu schädigen, beispielsweise in Steinmauern.
Gib im Listing an, ob sich der Cache an einem sensiblen Ort befindet und ob er besonderen Vorschriften unterliegt, insbesondere durch Attribute.
Platziere den Behälter in der Nähe eines bestehenden Weges und gebe mit einem Wegpunkt die beste Stelle an, um den Weg zu verlassen und die Suche nach dem Cache zu beginnen.
Verändere die Umgebung des Caches nicht, indem du gräbst, etwas abschneidest oder kaputt machst.
Wähle einen geeigneten Behälter: Wasserdicht, widerstandsfähig und geruchsneutral. Duftende Lebensmittel oder Gegenstände sollten vermieden werden, da sie Tiere anlocken und krank machen können. Wähle die Cachegrösse anhand der vorhandenen Versteckmöglichkeiten und gib allenfalls einen Hinweis, damit die Suchzeit vor Ort überschaubar bleibt.
Verwende keine festen Verstrebungen, um deine Box an Bäumen oder Sträuchern zu befestigen, um Verletzungen zu vermeiden. Generell solltest du bei Caches, die irgendwo befestigt werden, vorerst mit dem Eigentümer / dem Forstamt Kontakt aufnehmen. Eine baumschonende Variante für Caches ist es, diese mittels Spanngurten an einem Baum zu befestigen.
Ein von seinem Owner zurückgelassener Cache wird zu Abfall. Es ist wichtig, den Behälter aus seinem Versteck zu entfernen, wenn du dich entscheidest, einen Cache zu archivieren.
Geocaches suchen und auf die Natur achten
Lese das vom Owner erstellte Listing sorgfältig durch und befolge die darin enthaltenen Anweisungen. Folge so lange wie möglich den vorhandenen Pfaden und verhalte dich ruhig, um die Tierwelt nicht zu stören. Nimm dir auf dem Weg zum Cache Zeit, um die Natur um dich herum zu beobachten. Wenn du Bilder aufgenommen hast, kannst du diese später an deinen Log anfügen. Dies natürlich nur, wenn diese keine Spoiler enthalten.
Wenn du die Koordinaten erreicht hast, beschädige bei deiner Suche nichts und versuche den Ort wieder so zu verlassen, wie du ihn vorgefunden hast.
Ausserhalb der Cache In Trash Out®-Events (siehe entsprechendes Panel) sind alle Geocacher aufgefordert, einen Sammelbehälter mitzubringen, um den Abfall auf der Strecke ihres Geocaching-Ausflugs zu beseitigen und die Schönheit unserer Umwelt zu erhalten.
Geocaching im All
Auch im All kann man Geocachen! Unglaublich aber wahr: Garriott (LordBritish) hat am 14. Oktober 2008 im Schliessfach 218 des russischen Segments der ISS einen Cache namens International Space Station (GC1BE91) ausgelegt.
Wie er selbst im Listing sagt, ist dieser Cache buchstäblich nicht von dieser Welt. Er dreht sich mit 17.000 km/h in einer Höhe von 250 km um die Erde. Die Koordinaten sind übrigens die des Kosmodroms Baikonur, denn es ist noch nicht möglich, die GPS-Position eines Caches in der Erdumlaufbahn zu bestimmen! Interessant ist auch, dass der Cache aus Sicherheitsgründen über kein Logbuch verfügt, um jegliches Brandrisiko zu vermeiden. Dieser etwas ungewöhnliche T5 (man muss noch mit einem Raumschiff ausgestattet sein, um ihn zu erreichen) wurde am 17. November 2013 vom amerikanischen Astronauten Rick Mastracchio (AstroRM) entdeckt. Gleichzeitig unterzeichnete er den ersten extraterrestrischen FTF in der Geschichte des Geocaching!
LordBritish hat sich nicht damit begnügt, den ersten Weltraum-Cache zu platzieren, sondern hat mit dem ersten kosmischen Reisenden auch neue Wege beschritten: Er legte den International Space Station Travel Bug (TB27AH8) aus. Er wurde am 12. Oktober 2008 deponiert und blieb fast 3 Jahre lang in der Internationalen Raumstation, bevor er am 1. Juni 2011 von der Besatzung des Space Shuttles zur Erde zurückgebracht wurde. AstroRM brachte auch ein Reiseobjekt zur ISS, den International Space Station Travel Bug II (TB5JJN1), der es während seiner sechsmonatigen Mission an Bord der Station rf „1 begleitete. Seit seiner Rückkehr zur Erde wird der Travel Bug als pädagogisches Instrument eingesetzt, um Kindern auf unserem Planeten Geografie und Wissenschaft zu vermitteln.
Mission auf dem Mars
PERSEVERANCE ROVER
Der erste interplanetarische TB!
Der Perseverance Rover, der im Rahmen der NASA-Mission Mars 2020 eingesetzt wird, ist am 18. Februar 2021 auf dem Mars gelandet und damit das erste interplanetarisch reisende Objekt in der Geschichte des Geocaching (TB5EFXK)!
Ziel der Mission Mars 2020 ist es, die Marsoberfläche zu untersuchen und Bodenproben zu sammeln. Unter den zahlreichen Instrumenten, mit denen der Rover ausgestattet ist, verwendet die WATSON-Kamera ein SHERLOC-Laserspektrometer, um Mineralien zu identifizieren und nach organischen Verbindungen zu suchen.
Der TB Code ist speziell auf eine einzigartige 1-Zoll-Glasscheibe (ca. 2 cm) gedruckt, die Teil des Kalibrierungsziels des Rovers ist. Kameras und andere Werkzeuge auf dem Rover nutzen Kalibrierungsziele, um genaue Farben, Helligkeit, Fokus und andere Informationen zu bestimmen. Dieses Kalibrierungsziel ist speziell für die WATSON-Kamera von SHERLOC bestimmt. Das SHERLOC-Instrument ist ein Spektrometer am Arm des Rovers, das Laserlicht verwendet, um Mineralien zu klassifizieren und nach organischen Verbindungen zu suchen. WATSON, sein Begleitkamerasystem, wird für technische, betriebliche und wissenschaftliche Bildgebung auf der Marsoberfläche eingesetzt.
Nachdem der Rover gelandet und die Instrumente eingestellt waren, musste nur noch der Tracking-Code aus dem Bild, das die WATSON-Kamera zur Erde schickte, ausgelesen werden! Die Entdeckung dieses ganz besonderen TB hat es Geocachern ermöglicht, ein neues Souvenir in ihrem Profil zu sammeln!
QR Code: Scan den QR Code und finde heraus, wo der PERSEVERANCE ROVER gerade ist!
Livebild via Screen?
Nachtcaches
Wie der Name schon sagt, sind diese Caches darauf ausgelegt, bei Nacht gefunden zu werden. Umgekehrt sind sie tagsüber nur schwer oder gar nicht zu finden, was sie von herkömmlichen Caches unterscheidet.
Wie funktioniert ein Nachtcache?
Für Nachtcaches benötigt man spezielle Ausrüstung, egal ob als Owner (Reflektoren, UV-Marker) oder als Finder (Taschenlampe oder Stirnlampe mit weissem oder UV-Licht). Es gibt viele Möglichkeiten für Nachtcaches, aber in der Regel folgt man mit einer Lampe einer Reihe von Reflektoren oder Markierungen bis zum Final. In diesem Fall kann es sich bei den Nachtcaches also um Mystery Caches, Multicaches oder sogar um Letterbox-Hybride handeln.
Die im Listing angegebenen Koordinaten sind oft der Standort des ersten Reflektors oder der ersten UV-Markierung. Um die Verwendung eines GPS-Gerätes weiter einzubeziehen, wie es in den Geocaching-Richtlinien empfohlen wird, ist es jedoch möglich, Zwischenetappen hinzuzufügen, die es ermöglichen, die Koordinaten der restlichen Route oder des Endcaches zu finden.
Ein paar Tipps…
Es wird empfohlen, im Titel den nächtlichen Charakter des Cache durch einen expliziten Namen oder durch die Verwendung eines Präfixes, z.B. [Nacht / NC], anzugeben, damit Geocaching-Enthusiasten ihn leicht finden können. Es wird auch dringend davon abgeraten, die Suche nach einem Nachtcache alleine zu unternehmen, da die Unfallgefahr nachts grösser ist.
Die Veröffentlichung eines Nachtcaches kann schliesslich auch eine Gelegenheit sein, einen Event zu organisieren, insbesondere zu Halloween, wenn man den Teilnehmern die Möglichkeit bietet, sich zu verkleiden. Der Nervenkitzel, nach dem wir uns alle bei der nächtlichen Cachesuche sehnen, wird dadurch definitiv gesteigert!
Nacht Attribute
24/7 erreichbar
Dies ist ein Attribut, welches immer im Cachelisting erwähnt werden soll (das Attribut kann positiv oder negativ sein).
Nachts empfohlen
Dieses Attribut bedeutet nicht, dass es sich um einen Nachtcache handelt (dafür gibt es ein eigenes Attribut), sondern dass empfohlen wird, diesen Cache nachts zu suchen.
Nachtcache
Dieser Cache kann nur Nachts gefunden werden. Es ist ein Nachtcache, welcher Leuchtspuren etc. beinhaltet.
Taschenlampe benötigt
Dieses Attribut ist nicht zwingend nötig, wenn bereits “Nachts empfohlen” oder “Nachtcache“ vorhanden sind. Das Attribut wird (auch) für Caches benötigt, bei denen auch am Tag eine Lichtquelle für den Fund nötig ist. Beispielsweise für Caches, die in einer Höhle oder an einem geschlossenen, dunklen Ort sind.
UV Licht benötigt
Dieses Attribut bedeutet, dass der Geocacher eine UV-Lampe mitbringen muss. Damit kann man Dinge entdecken, die normalerweise für das menschliche Auge unsichtbar sind.
UV-Markierungen und Reflektoren
Reflektoren
Reflektoren sind Gegenstände, die mit reflektierender Farbe beschichtet sind, die in weissem Licht leuchtet (meist Reisszwekchen, teils auch anderes).
Einige hochwertige Reflektoren sind über 100 m sichtbar, was die Möglichkeit bietet, die Abstände zwischen den Etappen relativ gross zu halten. Die Suche nach den Reflektoren erfordert keine andere Ausrüstung als eine gute Taschen- oder Strinlampe.
Indem man die Farbe der Reflektoren variiert oder verschiedene Muster zusammenstellt, ist es möglich, den Geocacher auf der Route zu orientieren, ihn aufzufordern, eine bestimmte Richtung einzuschlagen oder ihm zu signalisieren, dass er sich kurz vor der letzten Etappe befindet.
Die entsprechenden Hinweise müssen natürlich im Listing des Cache angegeben werden.
UV-Markierungen
UV-Markierungen werden mit einer speziellen Tinte hergestellt, die nur mit einer UV-Lampe sichtbar ist. Der grösste Nachteil ist, dass diese Markierungen bestenfalls in einer Entfernung von 30 m sichtbar sind, mit einer günstigen UV-Lampe sogar nur wenige Meter. Die UV-Marken müssen also nahe beieinander liegen. Sie haben jedoch den Vorteil, dass sie dazu verwendet werden können, vollständige Hinweise zu hinterlassen, sogar die Koordinaten einer Zwischenstation oder den Standort des Endcaches. Bei der Verwendung von UV-Markern ist darauf zu achten, dass diese für den Aussenbereich gedacht sind, sodass die Markierungen Wind und Wetter standhalten.
Und nicht vergessen: Ultraviolettes Licht kann das Augenlicht schädigen. Richte dein Licht niemals auf deine Augen oder die deiner Begleiter*innen!
Hinweis: Es gibt verschiedene UV-Wellenlängen und entsprechend auch verschiedene Lampen!
Travel Bugs
Trackables sind eine der Komponenten von Geocaching.
Sie unterscheiden sich von den Tauschobjekten, die in Geocaches gefunden werden, weil sie mit einer eindeutigen Nummer getrackt werden können, die es ermöglicht, sie auf Geocaching.com zu verfolgen.
Die am häufigsten anzutreffenden Reiseobjekte sind an einer Metallplatte befestigt, die von militärischen Hundemarken inspiriert ist und Travel Bugs genannt wird.
Die Travel Bugs sind mit einem Logo versehen, das ein Insekt (Käfer) darstellt und mit einer eindeutigen Tracking-Nummer versehen ist.
Travel-Bug-Platten sind dazu gedacht, mit einer Kette an einem Gegenstand befestigt zu werden, damit dieser von Cache zu Cache reisen kann, aber sie können auch alleine reisen.
Einige sind an Gegenständen befestigt, die so gross sind, dass sie nicht in einen Cache passen, und sie können nur von Event zu Event reisen! Der Code und das Logo können auch auf Kleidung gedruckt werden und ihrem Besitzer folgen. Es ist auch möglich, sie als Aufkleber auf die Windschutzscheibe eines Fahrzeugs zu kleben, was selbst zu einem reisenden Objekt wird!
Wichtig: Beachte immer die Mission eines Trackables in seiner Beschreibung, bevor du ihn mitnimmst.
Geocoins
Was ist ein Geocoin?
Geocoins sehen, wie ihr Name schon sagt, meist wie Münzen oder Medaillen aus, aber es gibt auch dreidimensionale Geocoins, die wie echte Skulpturen aussehen.
Sie wurden von Jon Stanley (Mount10Bike) entwickelt, der sich von militärischen Münzen inspirieren liess. Er verwendete sie ursprünglich als Visitenkarte für Geocaches.
Die erste trackbare Geocoin, Moun1OBike Version 1 #002, wurde am 30. September 2001 veröffentlicht und in den Cache „Light House Point“ (GC126C) gelegt. Moun10Bike Version 1 #001 wurde von seinem Besitzer für seine eigene Sammlung aufbewahrt!
Bild 1. Geocoin
Geocoins werden in der Regel in kleinen Mengen hergestellt und sind manchmal nummeriert. Sie können das Bild einer Organisation oder eines bestimmten Themas tragen oder an ein Ereignis oder einen Meilenstein erinnern. Wie Travel Bugs können sie in Caches platziert werden und dank ihres einzigartigen, verfolgbaren Codes, der auf der Vorderseite oder auf dem Rand eingraviert ist, reisen.
Einige Geocacher sammeln sie auch gerne. Das erste Geocoinfest, eine den Geocoins gewidmete Veranstaltung, fand am 17. Februar 2007 in Temecula, Kalifornien statt und brachte Hunderte von Sammlern zusammen. Seit dann fanden weltweit zahlreiche Geocoinfeste statt und täglich reisen tausende Coins umher, schon faszinierend!
Geotokens & Pins
Geotokens
Geotokens sind personalisierte Tauschobjekte speziell für Geocaching. Sie bestehen in der Regel aus Kunststoff. Der Begriff leitet sich vom englischen Wort „token“ ab.
Sie wurden in den Vereinigten Staaten als billige Alternative zu den teuren Metall-Geocoins entwickelt. Die allerersten Geotokens wurden in Handarbeit durch Laminieren von Visitenkarten hergestellt!
Heute sind sie bei Sammlern sehr beliebt. Einige von ihnen können mit einem Tracking Code versehen werden und werden so zu Reiseobjekten (Trackables).
Pins
Das Wort Pin (Anstecknadel) stammt vom englischen Wort “pin” ab. Es ist ein kleines Abzeichen, in der Regel aus Metall, das an einem Kleidungsstück befestigt wird. Es hat eine Nadel, die durch den Stoff geht und mit einem Schmetterlingsclip befestigt wird.
Im Gegensatz zu Geotokens sind Pins nicht spezifisch für Geocaching. Es gibt sie schon viel länger, denn ihr Ursprung geht auf den Ersten Weltkrieg zurück!
Dennoch wird dieses kleine Accessoire von Geocachern geschätzt, die es gerne an ihrer Kleidung oder Tasche tragen. Sie markieren damit ihre Mitgliedschaft in der Gemeinschaft, zeigen ihre Errungenschaften oder erinnern sich an ein Ereignis, an dem sie teilgenommen haben.
Woodcoins
Was ist dieses kleine Stück Holz?
Man nennt es Woodcoin/Woodie, ein rundes Stück Holz mit Gravur (bedruckt oder bemalt), oft persönlich und originell. Mit dem Namen seines Besitzers, einem Ereignis oder einem wichtigen Datum bedruckt, sind Woodcoins begehrte Sammelobjekte.
Wusstest du, dass es bereits 2005 Holzmünzen beim Geocaching gab?
Die Holzmünze tauchte im Jahr 2005 auf. Zwei tschechische Geocacher, Ponik und JPAgeo, waren auf der Suche nach einem Gegenstand, den sie in ihren Caches hinterlassen konnten, als Zeichen für einen erfolgreichen Fund. Sie definierten die Eigenschaften, die dieser Gegenstand haben sollte: ästhetisch, natürlich, haltbar und unbezahlbar. So entstand die CWG (Czech Wood Geocoin), eine runde Holzmünze mit dem Geocaching-Logo auf der einen Seite und ihrem eigenen Logo auf der anderen.
Gleichzeitig wurde ein universelles Verzeichnis zur Identifizierung der Münzen erstellt. Inzwischen sind sie sehr beliebt, du kannst diese Woodies auf ihrer Seite www.cwg-sigitem.cz/cwgdesignen.html verfolgen.
Woodcoin-Sammler können ihr Konto in der zentralen Datenbank anlegen und so ihre Sammlung erweitern. Es ist nicht ungewöhnlich, dass man bei Veranstaltungen Geocacher mit ihrer beeindruckenden Holzsammlung trifft, die ordentlich in Kisten aufbewahrt werden und für jede Art von Tausch bereit sind.
Wie graviert man?
Ein Pyrograf und ein bisschen Talent und schon kannst du selber Woodcoins herstellen! Aber wenn du nicht handwerklich begabt bist, gibt es Profis, die dir helfen können. Es gibt lokale Muggel-Graveure oder, wenn du ein standardisiertes Holz möchtest, Hersteller, die hauptsächlich in der Tschechischen Republik, aber auch in Deutschland ansässig sind.
Herstellen: Sammelspender für Woodcoins. Gibt am ende eine tolle wand.
Premium Member
Erhält man von Groundspeak.
Wie verstecke ich einen Cache
Die Installation eines ersten Cache ist ein wichtiger Moment im Leben eines Geocachers. Das Verstecken eigener Cache ist keine Verpflichtung zum Geocaching, aber es ist eine Möglichkeit, sich zu engagieren und sich ein wenig mehr in die Gemeinschaft der Geocacher zu integrieren. Das Geocaching-Hauptquartier empfiehlt, mindestens 20 Caches zu finden, bevor man als Owner beginnt. Diese Erfahrung kann nur von Vorteil sein, ebenso wie die Einhaltung der Regeln, die für die Installation von Caches gelten. Tatsächlich hat die Geocaching-Zentrale seit September 2000 eine Reihe von Richtlinien, die berühmten „Guidelines“, eingeführt, um das Spiel, die Spieler und die Umgebung, in der es ausgeübt wird, zu schützen. Diese Richtlinien werden ständig angepasst, um der Entwicklung der Welt um uns herum zu folgen.
1. Schritt: Der Ort
Dies ist das Erste, was man berücksichtigen sollte, wenn man sich an die Erstellung eines Cache macht. Der Ort soll gut durchdacht sein. Am besten zeigt der Ort etwas spezielles, sei es historisch, kulturell oder schöne Natur. Ausserdem muss es sich in der Nähe des Wohnortes vom Owner befinden, um zukünftige Wartungsarbeiten zu erleichtern. Zudem muss der Versteckort stationär sein, da ein Cache nicht zum Verschieben vorgesehen ist. Sobald der Standort festgelegt ist, stellst du sicher, dass die folgenden Grundregeln eingehalten werden:
- Der Zugang zum Cache muss möglich sein.
- Der Cache braucht eine Bewilligung.
- Endcaches und physische Stationen verschiedener Geocaches müssen mindestens 161 Meter (0,1 Meilen) voneinander entfernt sein
2. Schritt: Der Behälter
Alle physischen Caches müssen aus einem Behälter bestehen. Da dieser für einen Zeitraum von mehr als drei Monaten versteckt bleiben soll, muss er widerstandsfähig und wasserdicht sein. Glasbehälter, die bei Bruch Schnittverletzungen verursachen können, sollten vermieden werden.
Der Cache kann alle möglichen Dinge enthalten: Bleistifte, Trackables, Gegenstände zum Tauschen, aber das einzige obligatorische Element bleibt das Logbuch, mit dem Geocacher ihren Fund protokollieren können.
3. Schritt: Den Behälter auslegen
Die Phase des Auslegens des Behälters ist der wichtigste Moment. Insbesondere muss mit grosser Sorgfalt darauf geachtet werden, die GPS-Koordinaten des Versteckortes der Box mithilfe eines GPS oder eines Smartphones zu ermitteln. Wichtig hierbei ist, die Koordinaten mehrmals, am besten zu verschiedenen Zeiten zu messen. Zudem bietet es sich an, sich zwischen den Messungen mal weiter weg zu entfernen und sich danach wieder anzunähern und erneut zu messen.
Die Richtlinien betonen insbesondere, dass der Cache weder der Umwelt noch dem historischen Erbe schaden darf.
Schliesslich darf der Cache niemals, auch nicht teilweise, vergraben werden, ausser mit ausdrücklicher Zustimmung des Grundstückseigentümers. Und es ist verboten, den Finder zu bitten, zu graben, um an den Cache zu gelangen.
4. Schritt: Das Cachelisting
Die Cache-Seite auf Geocaching.com bietet Geocachern, die mit der Suche nach der Box beginnen, alle nützlichen Elemente. Einige Elemente wie Cache-Name, Typ, Schwierigkeitsgrad, Gelände und Koordinaten sind erforderlich. Weitere Informationen wie eine detaillierte Beschreibung, Fotos, Hinweise oder Rätsellöser sind nicht obligatorisch, werden aber geschätzt. Umgekehrt darf das Listing des Cache keine Anliegen bewerben, missionieren oder kommerzielle Inhalte anbieten.
5. Schritt: Einreichen
Sobald der Cache an Ort und Stelle und fürs Finden bereit ist sowie alle Informationen vervollständigt sind, ist es an der Zeit, den Cache einzureichen. Danach wird er von einem ehrenamtlichen Prüfer (Reviewer) gecheckt. Dieser prüft, dass die Richtlinien eingehalten werden, ohne ihn vor Ort zu überprüfen! Die Notizen (Reviewer Notes) werden zur Kommunikation mit dem Reviewer verwendet, der für die Validierung des Cache verantwortlich ist. Sie sind besonders nützlich, um ihm alle Informationen zu liefern, die er für eine schnelle Validierung benötigt, beispielsweise das Verfahren zur Lösung eines Rätsels. Entsprechen bestimmte Parameter hingegen nicht den Richtlinien, fordert der Reviewer Anpassungen. Die Reviewer Notes werden automatisch gelöscht, wenn der Cache veröffentlicht wird, sodass niemand ausser dir und der Reviewer sie sehen kann!
Cachewartung
Es ist immer besser, einen Behälter und einen Cache in einem guten Zustand zu finden. Normalerweise befindet sich der Cache an einem sauberen Ort, nicht in einer schmutzigen Gegend, hat ein trockenes Logbuch, das nicht voll ist, und manchmal einen Stift und einige Gegenstände zum Tauschen.
Was sollte ich tun, um einen Cache in einem guten Zustand zu erhalten?
Achte bei deiner Suche auf die Behälter, schliesse sie wieder richtig, sei vorsichtig, lass kein Wasser, Regen oder Feuchtigkeit in die Box eindringen und verstecke den Behälter wieder dort, wo du ihn gefunden hast. Du kannst auch verbotenen Gegenstände aus dem Cache entfernen, wie Feuerzeuge, Süssigkeiten, Lebensmittel und anderen Müll, und sie vielleicht durch Tauschgegenstände ersetzen.
Es kann auch nützlich sein, einige Logbücher dabei zu haben, die du benutzen kannst, um die vollen oder zu nassen Logbücher in Caches zu ersetzen, die du gefunden hast. All diese kleinen Aufmerksamkeiten verlängern die Lebensdauer des Caches und vermeiden unnötige Wartungsfahrten des Owners. Logge ein „Aufmerksamkeit des Owners erforderlich / Owner attention required“, wenn das Problem nicht von dir selbst behoben werden konnte.
Auch als Owner wirst du es zu schätzen wissen, wenn Geocacher sich gut um deine Caches kümmern. Du kannst auch die Gegend um den Cache von möglichem Müll befreien oder gar einen CITO organisieren, wenn es zu viele zu sammeln gibt! Überprüfe deine Caches von Zeit zu Zeit auch darauf hin, ob es allenfalls Änderungen in der Umgebung (beispielsweise neue Naturschutzgebiete, Gefahren) gibt.
Was sollte ich nicht tun?
Einen neuen Behälter auslegen, ohne den Owner vorher zu informieren, auch wenn du glaubst, dass der Cache verschwunden ist. Den Cache an einen anderen Ort zu verlegen, auch wenn du glaubst, dass dies ein „besserer“ Ort ist. Informiere auf jeden Fall den Owner über jede Änderung, indem du ihn/sie über das Message Center auf der Website kontaktierst oder eine „Write Note“ veröffentlichst, auch wenn du nur einen Logbuchwechsel vornimmst. Am besten nimmst du bereits bei der Planung mit dem Owner Kontakt auf, wenn du da schon weisst, dass es ein Problem mit dem Cache gibt und du allenfalls das Logbuch oder sogar die ganze Dose ersetzen könntest.
GIFF
Die Ursprünge des Geocaching International Festival (GIFF) gehen auf das Jahr 2013 zurück. In Seattle war die Geocaching Block Party in vollem Gange, einschliesslich einer noch nie dagewesenen Filmvorführung, die von Geocachern angeboten wurde. Der Erfolg war so gross, dass die Veranstaltung zu einer Dauereinrichtung wurde und inzwischen international geworden ist!
Heute ist das GIFF das Locarno Film Festival der Geocacher! Jedes Jahr im November werden Hunderte von Veranstaltungen auf der ganzen Welt organisiert, die Tausende von Geocachern zusammenbringen, die neugierig sind, das Angebot zu entdecken und für ihren Lieblingsfilm zu stimmen.
Humor, Skript, Abenteuer, es liegt an dir, für den Film zu stimmen, der zu dir passt!
Einige Bilder über das weltweite GIFF
GIFF Events rund um die Welt 2019 → Eventjahr oder Jahr vorher nehmen
Bisherige GIFF Jahre / Themen / Gewinner? Ausschnitte laufen lassen?
Project GC
Die Website Project-GC ist ein offizieller Partner von Geocaching HQ. Seine verschiedenen Funktionen werden dein Geocacher-Leben begleiten, die meisten davon sind kostenlos zugänglich! Ob Owner, Spieler, Experte oder Anfänger, Project-GC kann jedem helfen.
Wie benutzt man Project-GC?
Als autorisierter Benutzer von Geocaching muss man bei Project-GC kein neues Konto anlegen, um die Dienste zu nutzen! Man muss sich lediglich mit dem geocaching.com-Konto anmelden. Die Daten werden direkt von der geocaching.com Website abgerufen.
Statistiken
Mit Project-GC hast du Zugang zu vielen dynamischen Statistiken über deine gefundenen oder versteckten Caches. Diese Statistiken können auf deinem Geocaching.com-Profil zusammen mit Badges (Abzeichen) und Gürteln angezeigt werden, die deinen Fortschritt im Spiel verdeutlichen. Du hast Zugang zu ähnlichen Statistiken für alle Caches und Geocacher auf der ganzen Welt. Wenn du möchtest, kannst du auch mehrere Listen und Ranglisten erstellen, indem du die verschiedenen Filter verwendest.
Challenge checker
Challenge-Checker sind eines der nützlichen Tools von Project-GC.com. Bei Challenge-Caches müssen Geocacher eine bestimmte Aufgabe erfüllen, bevor du deinen Fund online loggen kannst. Challenge-Checker werden verwendet, um zu beweisen, dass die Aufgabe oder Herausforderung vom Geocacher erfüllt wurde, und nur Project-GC.com kann sie hosten! Der Checker hilft dir auch, wenn du die Aufgabe noch nicht erfüllt hast, indem er dir zeigt, was dir noch fehlt. Um Challenge Checkers zu erstellen gibt es ein eigenes Forum, im welchem lizenzierte Cacher die entsprechenden Checker erstellen können. Für Challenge-Caches gibt es spezifische Anforderungen, welche Arten zulässig sind und welche nicht.
Cachetur
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Chirp Technologie
Was ist Chirp?
Der Chirp ist ein einzigartiger drahtloser Sender, der speziell für die Schatzsuche und Outdoor-Abenteuer entwickelt wurde. Der erschwingliche, robuste und wasserdichte Chirp kann von kompatiblen Garmin-GPS-Geräten aus programmiert werden und kommuniziert mit Garmin-GPS-Geräten, die ANT+-Technologie empfangen.
Der Chirp kann Ratschläge, zu lösende Rätsel, Informationen, die Koordinaten mehrerer Caches oder die Bestätigung der Nähe eines oder mehrerer Caches enthalten.
Der Chirp ist passwortgeschützt, er zählt die Anzahl der Durchgänge und ermöglicht so eine genaue Statistik der Häufigkeit.
Details abrufen und speichern
Der Chirp kann mit jedem kompatiblen drahtlosen Handgerät von Garmin programmiert werden, um Geocache-Tipps und andere Informationen zu speichern.
Wenn sich andere Geocacher deinem Chirp-Beacon nähern, werden sie über die Anwesenheit eines Chirp informiert und können die von dir auf den Chirp hochgeladenen Daten abrufen.
Wenn du zu deinem Cache zurückkehrst, zeigt dir der Chirp an, wie viele Besucher deinen Chirp erreicht haben.
Einrichten eines Chirp-Caches
Dank Chirp war es noch nie so einfach, einen Cache einzurichten und zu verwalten. Mit deinem kompatiblen Garmin-Handgerät überträgt der Chirp automatisch die programmierten Koordinaten, damit andere Geocacher einen Posten deines Caches finden können. Umgekehrt kannst du, wenn du einen Cache absolvierst, mit dem Chirp Kontaktinformationen austauschen. Du musst nicht viele komplizierte Kontaktinformationen eingeben: Eine einfache Berührung und schon bist du auf der Jagd nach dem nächsten Schatz.
Für die Ewigkeit konzipiert
Der Chirp wurde von Schatzsuchern entwickelt. Daher wurde er so konzipiert, dass er auch rauen Aussenbedingungen standhält. Und da der Chirp passwortgeschützt ist, hast du die volle Programmierhoheit. Die Batterie des Chirp hält bis zu einem Jahr und ist leicht zu ersetzen.
NFC? Chirp vor Ort verstecken
Geocaches mit elektronischen Bauteilen
Wenn ein Geocaching- und Elektronik-Enthusiast beschliesst, seine beiden Leidenschaften zu kombinieren, stösst man manchmal auf einen Geocache mit elektronischen Bauteilen.
Was ist ein Cache mit elektronischen Bauteilen?
Bei einem elektronischen Geocache handelt es sich meist um einen Geocache, bei welchem man zum Auffinden, Öffnen und/oder Loggen den Einsatz einer Stromquelle wie Batterien oder einer Powerbank benötigt. In der Box befindet sich ein elektronischer Schaltkreis mit mehr oder weniger komplexen Bauteilen. Man muss diesen Schaltkreis dann speisen und herausfinden, was zu tun ist, um die Box zu öffnen, das Logbuch oder die Koordinaten des nächsten Schritts zu erhalten. Wie bei jedem anderen Gadget-Cache ist das Feld der Möglichkeiten immens und kennt keine Grenzen. So gibt es Caches, die dazu auffordern, Spiele wie Simon, Mastermind, Snake, Hangman und viele andere zu spielen oder Aufgaben wie auszuführen z. B. die Vervollständigung des elektronischen Schaltkreises, die Eingabe einer bestimmten Sequenz über Tasten oder einen Ziffernblock, das Leuchten der LEDs zum Öffnen der Box, etc.
Wie erstelle ich einen Cache mit elektronischen Bauteilen?
Man benötigt jedoch einige Geräte, beginnend mit den grundlegenden elektronischen Komponenten (Widerstände, LEDs, Schalter, Tasten, Drähte usw.), zu denen je nach dem Motoren, Bildschirme und verschiedene Sensoren hinzugefügt werden können. In einigen Geocaches mit Elektronik verbirgt sich eine Arduino-Elektronikplatine, die mit einem Mikrocontroller ausgestattet ist, der so programmiert werden kann, dass er die Steuerung der verschiedenen Komponenten des Schaltkreises übernimmt. Schliesslich ist auch ein elektrischer Lötkolben sehr nützlich. Die Kosten für einen elektronischen Cache können je nach Komponenten zwischen einigen Euro und mehreren zehn Euro variieren.
Einige Tipps für Owner
Verwende eine wasserdichte Box (zumindest für die Elektronikplatine)
Erstelle eine möglichst robuste Abdeckung, damit sie lange hält: Mache die meisten Drähte unzugänglich, sichere die Komponenten …
Gebe auf dem Cache oder in der Box klare Anweisungen: Benötigte Materialien, auszuführende Aufgaben, wie man alles wieder an seinen Platz bringt …
Lass deiner Fantasie freien Lauf, um aussergewöhnliche Caches zu erfinden!
Einige Tipps für Finder
Respektiere die vom Owner geleistete Arbeit und die vielen Stunden, die für die Gestaltung eines solchen Caches aufgewendet wurden: Versuche nicht, wie bei jedem anderen kreativen Cache, den Mechanismus zu erzwingen, da sonst die Gefahr besteht, dass alles kaputt geht!
Nimm dir Zeit und befolge die Anweisungen des Installationsprogramms, um alles zu öffnen und wieder an seinen Platz zu bringen.
Bedanke dich beim Owner für diesen ungewöhnlichen Cache in deinem Log und/oder mit einem Favoritenpunkt.
Viel Spass, so einen Geocache finden zu können!
Evtl. eine solche Box ausstellen? → Chose?
Kryptographie
Kryptographie ist eine Disziplin, deren Ziel es ist, Nachrichten zu schützen, indem sie für diejenigen, für die sie nicht bestimmt sind, unverständlich gemacht wird. Es gibt unzählige Verschlüsselungsmethoden. Eine davon, die Shift-Chiffre (auch Caesar-Chiffre), ist Geocachern und vor allem Rätselsuchern wohlbekannt!
Grundprinzipien
Um einen nach der Schiebechiffre verschlüsselten Text zu erhalten, reicht es aus, jeden Buchstaben des Originaltextes durch einen anderen Buchstaben entsprechend einer konstanten Verschiebung in derselben Richtung und in der Reihenfolge des Alphabets zu ersetzen. Sobald die letzten Buchstaben erreicht sind, beginnt man einfach wieder von vorne (bzw. vom Ende bei einer Linksverschiebung). Die Länge des Offsets stellt den Offset-Schlüssel dar, der ausreicht, um dem Empfänger der Nachricht übermittelt zu werden. Wenn der Schlüssel also 3 ist, wird A zu D und Z zu C. Einige Verschiebungen haben spezielle Codenamen, wie zum Beispiel „Rotten Eggs“ (E für I im Fall einer Verschiebung um 4 Stellen) oder „Avocado“ (A ist K. für eine Verschiebung von 10)!
Die Cäsar Chiffre
Die Shift-Chiffre wird oft als „Cäsar-Chiffre“ bezeichnet, da Caesar diese Methode zur Verschlüsselung seiner geheimen Nachrichten nutzte. Es ist jedoch nicht bewiesen, dass er der Erfinder ist.
Heutzutage, und auch wenn Caesar nur den Schlüssel von 3 nach rechts benutzte, werden alle Verschiebungs-Chiffren als „Cäsar-Chiffre“ bezeichnet, unabhängig von der Bedeutung und dem Wert ihres Schlüssels.
Vigenere Number
Das Verschlüsselungssystem der Caesar-Chiffre ist monoalphabetisch, das heisst ein Buchstabe wird immer durch denselben Buchstaben ersetzt, abhängig von der Umschalttaste. Die Vigenère-Chiffre, die den Namen ihres Entwicklers Blaise de Vigenère (1523-1596) trägt, ist polyalphabetisch. Bei der Vigenère-Chiffre ist der Schlüssel keine Zahl, sondern ein Wort oder sogar ein Satz oder ein kompletter Text, bei dem jeder Buchstabe nacheinander zur Substitution verwendet wird. Je länger das Wort ist, desto schwieriger ist der Text zu entziffern.
In jedem Fall ist eine Korrespondenztabelle, die so genannte „Vigenère-Tabelle“, unerlässlich, um die Nachricht entschlüsseln zu können:
xxxxxxx – Bild der vigenere Tabelle
GeoTours
Was ist eine GeoTour?
Eine GeoTour ist eine Gruppe von Caches, die eine thematische und selbstgeführte Tour zu historischen Stätten, typischen Stadtvierteln oder sogar Parks bilden. GeoTours werden oft von lokalen Tourismusverbänden, historischen Vereinigungen oder Nationalparkverwaltungen gesponsert. Diese Partner kennen sich in ihrem Gebiet bestens aus und lassen dich die interessantesten Orte durch Geocaching entdecken!
Wenn du alle Caches findest, kannst du dir ein exklusives Souvenir verdienen, das du deinem Profil hinzufügen kannst, und warum nicht ein speziell für die GeoTour kreierten Geocoin erstellen respektive kaufen?
Derzeit gibt es weltweit 96 GeoTours in Nordamerika, Südamerika, Europa und Ozeanien. Sie haben zwischen 7 und 150 Caches! GeoTour-Caches sind für alle Geocacher zugänglich, egal ob sie Basis- oder Premium-Mitglieder sind. Benutze einfach die „Suche“ in der Geocaching-App und navigiere zum GeoTour-Verzeichnis.
Das Erstellen einer eigenen GeoTour ist ganz einfach. Kontaktiere das Geocaching HQ über geocaching.com/travel oder rufe an unter +1-206-302-7721 ext. 403.
In der Schweiz gab und gibt es folgende GeoTours:
Aeschi archiviert 2019 bis 2022 60 Caches GC88FHG + 59 weitere
Fully GeoTour (GT486) seit 2019 20 Caches GC8ANTF + 19 weitere
Sion GeoTour (GT4A2) seit 2021 11 Caches GC94VQW + 10 weitere
GeoTour NAX Région (GT4DF) seit 2023 15 Caches GCABHZB + 14 weitere
Abschluss und oder weitere Themen
Weitere mögliche Themen:
WWFM
Dönerstag
Snag The Tag
Podcast von Paravan, weitere Videos / Podcasts etc.
Älteste Caches pro Land auf Karte
Allgemein Blogs/Insta von Cacher erwähnen.
Best of Caches von uns als verein?
Mehr interaktiv, nicht nur Plakate.
Verwendung von Inhalten und Kontakt
Organisierst du einen Event oder sogar einen Mega-Event und möchtest diesen Maze ausstellen? Kontaktiere uns: contact@geonordelements.com
www.grüezi-schwiiz.ch
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